Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Hochschultage Teil 3

Hat die Wissenschaft Wunder widerlegt?
Mit Dr. Alexander Fink

Können Wunder aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt existieren? Oder können Wunder sogar widerlegt werden? Dr. Alexander Fink, promovierter Biophysiker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft, findet schon seit seiner Schulzeit Begeisterung für dieses Thema und hat sich bereit erklärt, im Rahmen der HST die Erkenntnisse über Naturgesetze der historischen und modernen Physik anschaulich darzustellen.

Im ersten Teil des Vortrags stellte der Naturwissenschaftler verschiedene historische Sichtweisen auf Wunder dar. Hierzu zitierte er sowohl Philosophen und Theologen als auch Wissenschaftler. Es stellte sich heraus, dass meist von einem „kausal abgeschlossenen“ System ausgegangen wurde. Das bedeutet, dass alle Vorgänge in der Natur den Naturgesetzen unterworfen sind und keine äußeren Eingriffe eines göttlichen Wesens zugelassen werden. Alle ungewöhnliche, gelegentlich beobachtete Ereignisse seien Folgen eines (noch nicht entdeckten) Naturgesetzes, weshalb es keine Wunder geben kann. Doch was sind eigentlich Naturgesetze? In erster Linie Beobachtungen immer wieder auftretender Phänomene, die reproduzierbar und falsifizierbar sind. Mit der modernen Physik stoßen die Wissenschaftler jedoch an Grenzen. Denn quantenmechanische Vorgänge passten plötzlich nicht mehr in die Gesetze der klassischen Physik.

Eine beeindruckende Erkenntnis der modernen Physik ist, dass das Universum einen Ursprung hat und sich seitdem ausdehnt, obwohl das scheinbar im Widerspruch mit der Gravitation steht. Über die Gravitation konnten Wissenschaftler bisher sehr viele und präzise Aussagen gewinnen; über die „Kraft“, die das Ausdehnen des Universums bewirkt, ist jedoch fast nichts bekannt – außer einem unvorstellbaren Phänomen: Das Verhältnis aus Gravitationskraft und der unbekannten Expansionskraft musste auf 1:10^60 genau abgestimmt sein, damit das Universum nach seiner Entstehung nicht schlagartig wieder in sich zusammenfällt oder unkontrolliert schnell expandiert. Die Wahrscheinlichkeit für intelligentes Leben wird optimistisch auf 1:10^110 geschätzt. Und was war überhaupt vor der Entstehung des Universums, vor dem Zeitpunkt „Null“? Gibt es eine negative Zeitrechnung? Für Dr. Fink sind dies beeindruckende Indizien, die den Gedanken an eine Person als Schöpfer zulassen. Weiterführend ist das eine Erklärung, dass das Universum kein kausal abgeschlossenes System ist, sondern von außen Eingriffe erfolgen können, die von uns Menschen als göttliches Eingreifen wahrgenommen werden. Wunder also. Wie macht Gott das? Das wird man wohl erst im Himmel erfahren, so Fink. Deshalb freue er sich schon, „im Himmel eine DVD anzuschauen, wo man sieht, wie Jesus auf dem Wasser ging und welche Rolle die Naturgesetze dabei spielten“. Die Frage nach der Person des Schöpfers lässt er großzügig offen, um dem folgenden Abend mit dem Thema „Gott ja - warum Jesu?“ nicht vorzugreifen.

Hochschultage Teil 2

Gemeinsames Grillen

Wir haben gemeinsam an der Sportuni gegrillt. An diesem entspannten Abend, konnten wir den Tag ausklingen lassen. Bei leckeren Würstchen, Steaks, Salaten und Getränken konnte man viele neue Leute kennenlernen und unter anderem auch über den Glauben ins Gespräch kommen.

Hochschultage Teil 1

Ist Jesus wirklich auferstanden?
Mit Dr. Jürgen Spieß

Ist Jesus wirklich auferstanden? Wie glaubwürdig sind die Zeugenaussagen im Neuen Testament? Wie lässt sich das leere Grab erklären? Sind die Evangelien historisch zuverlässig? Halluzinierten die Jünger, als Sie Jesus nach seinem Tod wieder lebendig gesehen haben? Sind die Evangelien nicht erst viel später niedergeschrieben worden und wurden über die Zeit immer wieder angepasst?

Um kompetente Antworten auf diese Fragen zu bekommen, haben wir Dr. Jürgen Spieß, Althistoriker, Autor und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg (www.iguw.de), nach Erlangen eingeladen.

Dr. Jürgen Spieß klärte zunächst auf, dass man als Historiker immer einen Indizienprozess führen muss, ähnlich zur juristischen Prozessen heutzutage. Er forderte uns dabei heraus die eigenen Denkvoraussetzungen kritisch zu hinterfragen. Das leere Grab, die Berichte mehrere unabhängiger Augenzeugen die Jesus nach seiner Kreuzigung gesehen haben und die Veränderung im Leben der Jünger werden heute von der Mehrheit der Historiker als Fakten anerkannt. Seinen Vortrag beendete Dr. Spieß mit einem erstaunlichen Zitat des jüdischen Professors Pinchas Lapide, der in den 1970er Jahren schrieb: „Wenn diese aufgescheuchte, verängstigte Apostelschar, die eben dabei war, alles wegzuwerfen, um in heller Verzweiflung nach Galiläa zu flüchten; wenn diese Bauern, Hirten und Fischer, die ihren Meister verrieten, verleugneten und dann kläglich versagten, plötzlich über Nacht sich in eine selbstsichere und heilsbewusste, überzeugte Missionsgesellschaft verwandeln konnten, die viel erfolgreicher nach Ostern als vor Ostern wirkte, so genügt keine Vision oder Halluzination um solch einen revolutionären Umschlag zu erklären. […] Eine solche Glaubensbewegung nur durch Autosuggestion oder Selbstbetrug in Gang zu setzen, wäre ein weit größeres Wunder als die Auferstehung selbst.“

Im Anschluss gab es die Möglichkeit den Referenten mit Fragen zu löchern, bei Snacks und Getränken zu diskutieren oder locker zu plaudern. Außerdem konnten Interessierte ihren Wissensdurst am Büchertisch stillen, an dem vertiefende und weiterführende Literatur sowie DVDs verkauft wurden.

Mr. X – Verbrecherjagd durch Erlangen

Am Samstag, dem 17.6. sind 6 Schwerverbrecher im Stadtgebiet von Erlangen entwischt.  

Die Security Missions Deutschland (SMD) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese aufzuspüren und dingfest zu machen. Dafür wurden alle Bekannten und schnellen Beine eingeladen, um in Fahndungsgruppen gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Durch das Insiderwissen des Informanten Mr. WhatsApp konnten die Flüchtigen immer wieder lokalisiert werden und die Fahndungsquote war mit über 80 % nach 1,5 h überraschend hoch! Erschöpft mussten sich die Verbrecher gegenüber der gut organisierten SMD geschlagen geben.  

 

Wir sind gespannt auf die nächste Jagd, vielleicht im Herbst, wenn ein Schwer(-verbrecher)transport durch Erlangen geführt wird. 

Christ in der Politik

Ein Interview mit Dr. Günther Beckstein

„Das Spannungsverhältnis zwischen Glauben und Politik finde ich faszinierend.“ 

Das war einer der Hauptgründe für den Einstieg Günther Becksteins in die Politik in den 1970er Jahren. Politik als Dialog zwischen Leuten mit ganz klar verschiedenen Ansichten braucht verantwortungsbewusste Menschen, deren Horizont über die eigenen Ziele und Wünsche hinausgeht.   

Der ehemaliger Ministerpräsident Bayerns Günther Beckstein kam rückblickend auf die wichtigsten Entscheidungssituationen in seiner Politikerkarriere zu sprechen. Dabei ging es im Besonderen um seine Zeit als Innenminister, wo er zahlreiche kontroverse und riskante Entscheidungen treffen musste, u.a. zum finalen Rettungsschuss und zur Einführung von G8. Dabei erklärte er beispielhaft seinen Umgang mit Anweisungen von Vorgesetzten, die man umsetzen muss, obwohl man selbst nichts verändert hätte, und welchen Freiraum in der Umsetzung man sich aber schaffen kann.  

Er erwähnte immer wieder den Blick zu Gott und seine Gebete vor wichtigen Entscheidungen, sowie die Realität der Geborgenheit durch unseren Vater im Himmel: 

„Selbst wenn ich eine Fehlentscheidung treffe, kann ich nie tiefer fallen als in Gottes Hand.“

Als Empfehlung für die anwesenden Studenten gab er eine Handlungsmaxima aus, die stets den Blick zu Gott wahrt.

„Ich bin nicht selbst der Allerhöchste, sondern dem Allerhöchsten verantwortlich/verpflichtet.“

Das Wohl der gesamten Gemeinschaft zählt, nicht nur das eigene Wohl. Bereits in der (bayerischen) Verfassung steht: Politik soll in Verantwortung vor Gott und den Menschen gemacht werden.

Alle Anwesenden wurden ermutigt sich zu engagieren und dafür Sorge zu tragen, dass an der Universität nicht nur Wissen zu gewinnen ist, sondern auch die Herzensbildung ihren Stellenwert erhält. Es gehe nicht nur darum, sich über das Wetter, Essen, und Autos auszutauschen, sondern die Themen anzusprechen, die einen im Herzen bewegen, die wirklich wichtig sind. Dazu zählt auch die Verantwortung vor Gott mit Blick auf die Vergebung, die wir durch Jesus erfahren können.  

 

Mission Possible?!? 

Mission

Die erste Mission heute Abend: Zettel ziehen, auf dem Zettel steht dann die nächste Mission: Jeden, dem man heute Abend begegnet, so zu begrüßen, wie’s auf dem gezogenen Zettel steht und sein Land (oder besser gesagt den entsprechenden Tisch) finden. 

Kaum hat man Platz genommen, geht’s auch schon los.  Wir hören von der Mission Mr. X zu finden (wenn du die Rückschau noch vor dem 17.06.2017, liest, dann gilt das auch für dich 😉! Sei dabei, 17.06.2017, 15.00 Uhr, Bismarckstr. 19…) Und vor allem hören wir von Gottes Mission. Nina Sterneck erzählt sehr persönlich, was es für Sie heißt in Gottes Auftrag, in seiner Mission unterwegs zu sein: „Mission heißt für mich, Menschen mit dem lebendigen Gott der Bibel bekannt zu machen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ 

Der Missionar muss nicht unbedingt der coole Typ mit dem Mikro sein, der einmal um die halbe Welt gereist ist. Du bist Missionar. Du bist in Gottes Mission unterwegs. Wenn wir lustige Katzenvideos auf Facebook teilen können, weil wir die cool finden, was spricht denn dann dagegen, die coolste Botschaft überhaupt zu teilen? Die Botschaft das Jesus einen hohen, den höchsten Preis für DICH bezahlt hat. 

Ich würde sagen: Mission Possible!!! Jetzt liegt’s an dir… 

In der Fremde ...

In der Fremde...

…das heißt nicht nur ein fremdes Land … eine fremde Stadt … vielleicht eine fremde Uni … fremde Menschen …

… in der Fremde heißt auch lernen. Und getreu diesem Motto durften wir lernen, lernen von der Gastfreundschaft der Christen in Indien, die nichts weiter anbieten können als ihr Gebet, damit aber oft mehr geben, als wir bereit sind zu geben. Lernen von Arabern in Israel, die einen einfach mal im Supermarkt zum Abendessen einladen. Aber auch von sprachlichen- und kulturellen-Herausforderungen. Und wir durften von Jesus lernen, von der Liebe, die er den Menschen, allen Menschen entgegenbringt, egal wo sie herkommen und von dem Vertrauen, das er in Gott, in Gottes Plan hat, egal wo er gerade ist.

…in der Fremde heißt aber nicht nur lernen, in der Fremde heißt auch genießen. Gutes Essen, Gemeinschaft mit anderen Menschen…

…und so durften wir nicht nur lernen (was wir ja ohnehin schon den halben Tag in der Uni tun ;-), sondern auch genießen, Gemeinschaft mit anderen Menschen, mit anderen Christen, aber auch Gemeinschaft mit Gott.

(Was) glaubt Wissenschaft? Was glaubst du?

Ein Hörsaal, knapp 200 junge Menschen und ein Professor für Theoretische Physik. Klingt eigentlich nach ganz normalem Studentenalltag. 

Bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, dass hier etwas nicht stimmt. Neuankömmlinge werden mit einer bunten Schultüte begrüßt, das Werfen von Papierfliegern ist ausdrücklich erwünscht und die jungen Menschen blicken nicht verträumt in ihr Smartphone und schauen sich die aktuellen Top Jodel an…. 

Sie lauschen gebannt der Stimme von Prof. Dr. Dr. h.c. Paul-Gerhard Reinhard. Hören sich an wie er die Allwissenheit der Wissenschaft in Frage stellt und eine ganz persönliche Antwort auf Frage nach dem WIE wir leben sollen liefert, die die Wissenschaft nicht beantwortet, nicht beantworten kann: GOTT. Aber auch er lässt sich und sein Bild hinterfragen.  

Und damit sind wir eigentlich schon mittendrin, mittendrin im Sommersemester 2017. UNTERWEGS mit einer Frage die DEIN Leben verändern kann: (Was) glaubt Wissenschaft? Und was glaubst du? 

(Seelsorge-)SENF

 

Die Semester-ENdFreizeit (SENF) ist immer ein guter Anlass Freunde einzuladen und gemeinsam das Semester ausklingen zu lassen. Dieses Mal waren wir in dem schönen Körbeldorf, knapp 70 km von Erlangen. Es gab Zeit für gemeinsame Erlebnisse: Spaß, Spazieren, Sport und Spiele, Spülen, Sprechen, Singen und Sinnsuchen... und Sauber machen. Aber es gab auch Zeit um uns einem Thema zu widmen, dass in vielen Gemeinden zu kurz kommt: Seelsorge.

Conny und Ricardo Wiedenbrüg haben viel Erfahrung damit. Sie konnten uns Grundlagen des Gespräches mit Ratsuchenden in sehr einprägsamen Bildern und Übungen näher bringen. Dabei wurden die Chancen und Grenzen von Seelsorge klar. Man kann mit kleinen Dingen viel erreichen, man muss sich aber auch der Grenzen seiner Fähigkeiten klar sein.

Es war eine coole Gemeinschaft und viele lobten den praktischen Input. Herzlichen Dank noch mal an alle Beteiligte, die ein solches Wochenende möglich gemacht haben.