Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Mittwoch 15. November 2017

Finde deine Berufung im Alltag

Hartmut Weber war zum Thema „Finde deine Berufung im Alltag“ bei uns in der SMD zu Gast und hat uns mit seinem Zeugnis inspiriert. Als Lehrer bekam er von  Gott über den Lehrauftrag hinaus noch den Auftrag, an seiner Schule Samen zu säen. Er fing an, seinen Schülern von Jesus zu erzählen, betete viel und gründete einen Bibellesekreis, den „Club der lebendigen Worte“.

Wo kannst du in deinem Alltag Sämann sein? Nimm dir doch auch mal ganz bewusst Zeit, auf Gottes Stimme zu hören. Sei mutig und lass Gott in dein Leben sprechen!

 

 

 

 

 

Freitag 27. - Sonntag 29. Oktober

SemesterAnfangsFreizeiT

SAFT oder auch Semester-Anfangs- Freizeit… ein wunderbares Ereignis. Auf jeder der SMD-Freizeiten habe ich Freundschaften geschlossen und neue Leute kennen gelernt. Obwohl die SAFT nur ein Wochenende lang geht, ist es doch eine recht intensive Zeit. 
Morgens gab es stille Zeit in 3er Gruppen, ein spannendes Konzept. Die Gruppe ist gerade noch klein genug um wirklich stille Zeit zu haben, aber groß genug um sich über Fragen und Bibelverse auszutauschen, dieses Semester über Jakobus. Auch die Bibelarbeiten hatten es in sich. Gott zu erkennen ist wirklich nicht immer einfach. Gemeinsam mit Aaron durchblätterten wir die Bibel um herauszufinden wer ER ist. Besonders berührten mich dabei die Bibelstellen über Gottes Herrlichkeit, wie z.B. „Seine Augen glühten wie die Flammen eines Feuers, die Füße glänzten wie flüssiges Gold im Schmelzofen…“ (Offenbarung1,15ff). 
Natürlich kam aber auch das Spielen nicht zu kurz. Bei einem Krimitheater am Freitag musste ein gefährlicher Mörder gefunden werden, bei dem Geländespiel „Capture the Flag“ am Samstag konnte man sich als Gruppe beweisen, bei einer nächtlichen Runde „Werwolf“ seine Mit- und Gegenspieler anklagen und bei „Connect“ seine Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Alles in allem war es also wieder ein schönes Wochenende mit spannenden Spielen, tollen Themen, guten Gesprächen und gemeinsamen Gelächter.

Mittwoch 25. Oktober 2017

Großgruppe der Kleingruppen

Wie in einer Großgruppe üblich, gab es Musik und einen kurzen Input. Für den Input kam diesmal unser SMD-Regionalreferent Josua Spengler. Das Special diesmal war: die Kleingruppen wurden eingeteilt, in denen wir uns im kommenden Jahr immer abwechselnd zur Großgruppe treffen werden.  Die entsprechenden Kleingruppen saßen jeweils an einem Tisch zusammen, damit sie sich bereits kennen lernen konnten. Josua Spengler hat zu dem Thema "Gutes Herz, Schlechtes Herz" einige herausfordernde Fragen gestellt, welche die Kleingruppe gemeinsam besprechen konnten. 

Mittwoch 18. Oktober 2017

Welcome Abend 

Das neue Semester ist am Laufen, und damit das neue SMD-Semester ebenso!

Gestartet haben wir mit einem kunterbunten Welcome-Abend mit viel Spaß und Spaß! Viele "Erstis" und neue Gesichter wurden mit einer Schultüte willkommen geheißen und dann hieß es, Zielwerfen mit vielen bunten Bällen, Leute über Steckbrief kennenlernen und ein Selfie mit möglichst vielen "Gemeinsamkeiten" schießen -  das alles unterbrochen von Liedern und einem Input. Alles in allem ein spaßiger Abend, der Lust auf mehr macht!

 

Hochschultage Teil 3

Hat die Wissenschaft Wunder widerlegt?
Mit Dr. Alexander Fink

Können Wunder aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt existieren? Oder können Wunder sogar widerlegt werden? Dr. Alexander Fink, promovierter Biophysiker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft, findet schon seit seiner Schulzeit Begeisterung für dieses Thema und hat sich bereit erklärt, im Rahmen der HST die Erkenntnisse über Naturgesetze der historischen und modernen Physik anschaulich darzustellen.

Im ersten Teil des Vortrags stellte der Naturwissenschaftler verschiedene historische Sichtweisen auf Wunder dar. Hierzu zitierte er sowohl Philosophen und Theologen als auch Wissenschaftler. Es stellte sich heraus, dass meist von einem „kausal abgeschlossenen“ System ausgegangen wurde. Das bedeutet, dass alle Vorgänge in der Natur den Naturgesetzen unterworfen sind und keine äußeren Eingriffe eines göttlichen Wesens zugelassen werden. Alle ungewöhnliche, gelegentlich beobachtete Ereignisse seien Folgen eines (noch nicht entdeckten) Naturgesetzes, weshalb es keine Wunder geben kann. Doch was sind eigentlich Naturgesetze? In erster Linie Beobachtungen immer wieder auftretender Phänomene, die reproduzierbar und falsifizierbar sind. Mit der modernen Physik stoßen die Wissenschaftler jedoch an Grenzen. Denn quantenmechanische Vorgänge passten plötzlich nicht mehr in die Gesetze der klassischen Physik.

Eine beeindruckende Erkenntnis der modernen Physik ist, dass das Universum einen Ursprung hat und sich seitdem ausdehnt, obwohl das scheinbar im Widerspruch mit der Gravitation steht. Über die Gravitation konnten Wissenschaftler bisher sehr viele und präzise Aussagen gewinnen; über die „Kraft“, die das Ausdehnen des Universums bewirkt, ist jedoch fast nichts bekannt – außer einem unvorstellbaren Phänomen: Das Verhältnis aus Gravitationskraft und der unbekannten Expansionskraft musste auf 1:10^60 genau abgestimmt sein, damit das Universum nach seiner Entstehung nicht schlagartig wieder in sich zusammenfällt oder unkontrolliert schnell expandiert. Die Wahrscheinlichkeit für intelligentes Leben wird optimistisch auf 1:10^110 geschätzt. Und was war überhaupt vor der Entstehung des Universums, vor dem Zeitpunkt „Null“? Gibt es eine negative Zeitrechnung? Für Dr. Fink sind dies beeindruckende Indizien, die den Gedanken an eine Person als Schöpfer zulassen. Weiterführend ist das eine Erklärung, dass das Universum kein kausal abgeschlossenes System ist, sondern von außen Eingriffe erfolgen können, die von uns Menschen als göttliches Eingreifen wahrgenommen werden. Wunder also. Wie macht Gott das? Das wird man wohl erst im Himmel erfahren, so Fink. Deshalb freue er sich schon, „im Himmel eine DVD anzuschauen, wo man sieht, wie Jesus auf dem Wasser ging und welche Rolle die Naturgesetze dabei spielten“. Die Frage nach der Person des Schöpfers lässt er großzügig offen, um dem folgenden Abend mit dem Thema „Gott ja - warum Jesu?“ nicht vorzugreifen.

Hochschultage Teil 2

Gemeinsames Grillen

Wir haben gemeinsam an der Sportuni gegrillt. An diesem entspannten Abend, konnten wir den Tag ausklingen lassen. Bei leckeren Würstchen, Steaks, Salaten und Getränken konnte man viele neue Leute kennenlernen und unter anderem auch über den Glauben ins Gespräch kommen.

Hochschultage Teil 1

Ist Jesus wirklich auferstanden?
Mit Dr. Jürgen Spieß

Ist Jesus wirklich auferstanden? Wie glaubwürdig sind die Zeugenaussagen im Neuen Testament? Wie lässt sich das leere Grab erklären? Sind die Evangelien historisch zuverlässig? Halluzinierten die Jünger, als Sie Jesus nach seinem Tod wieder lebendig gesehen haben? Sind die Evangelien nicht erst viel später niedergeschrieben worden und wurden über die Zeit immer wieder angepasst?

Um kompetente Antworten auf diese Fragen zu bekommen, haben wir Dr. Jürgen Spieß, Althistoriker, Autor und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg (www.iguw.de), nach Erlangen eingeladen.

Dr. Jürgen Spieß klärte zunächst auf, dass man als Historiker immer einen Indizienprozess führen muss, ähnlich zur juristischen Prozessen heutzutage. Er forderte uns dabei heraus die eigenen Denkvoraussetzungen kritisch zu hinterfragen. Das leere Grab, die Berichte mehrere unabhängiger Augenzeugen die Jesus nach seiner Kreuzigung gesehen haben und die Veränderung im Leben der Jünger werden heute von der Mehrheit der Historiker als Fakten anerkannt. Seinen Vortrag beendete Dr. Spieß mit einem erstaunlichen Zitat des jüdischen Professors Pinchas Lapide, der in den 1970er Jahren schrieb: „Wenn diese aufgescheuchte, verängstigte Apostelschar, die eben dabei war, alles wegzuwerfen, um in heller Verzweiflung nach Galiläa zu flüchten; wenn diese Bauern, Hirten und Fischer, die ihren Meister verrieten, verleugneten und dann kläglich versagten, plötzlich über Nacht sich in eine selbstsichere und heilsbewusste, überzeugte Missionsgesellschaft verwandeln konnten, die viel erfolgreicher nach Ostern als vor Ostern wirkte, so genügt keine Vision oder Halluzination um solch einen revolutionären Umschlag zu erklären. […] Eine solche Glaubensbewegung nur durch Autosuggestion oder Selbstbetrug in Gang zu setzen, wäre ein weit größeres Wunder als die Auferstehung selbst.“

Im Anschluss gab es die Möglichkeit den Referenten mit Fragen zu löchern, bei Snacks und Getränken zu diskutieren oder locker zu plaudern. Außerdem konnten Interessierte ihren Wissensdurst am Büchertisch stillen, an dem vertiefende und weiterführende Literatur sowie DVDs verkauft wurden.

Mr. X – Verbrecherjagd durch Erlangen

Am Samstag, dem 17.6. sind 6 Schwerverbrecher im Stadtgebiet von Erlangen entwischt.  

Die Security Missions Deutschland (SMD) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese aufzuspüren und dingfest zu machen. Dafür wurden alle Bekannten und schnellen Beine eingeladen, um in Fahndungsgruppen gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Durch das Insiderwissen des Informanten Mr. WhatsApp konnten die Flüchtigen immer wieder lokalisiert werden und die Fahndungsquote war mit über 80 % nach 1,5 h überraschend hoch! Erschöpft mussten sich die Verbrecher gegenüber der gut organisierten SMD geschlagen geben.  

 

Wir sind gespannt auf die nächste Jagd, vielleicht im Herbst, wenn ein Schwer(-verbrecher)transport durch Erlangen geführt wird. 

Christ in der Politik

Ein Interview mit Dr. Günther Beckstein

„Das Spannungsverhältnis zwischen Glauben und Politik finde ich faszinierend.“ 

Das war einer der Hauptgründe für den Einstieg Günther Becksteins in die Politik in den 1970er Jahren. Politik als Dialog zwischen Leuten mit ganz klar verschiedenen Ansichten braucht verantwortungsbewusste Menschen, deren Horizont über die eigenen Ziele und Wünsche hinausgeht.   

Der ehemaliger Ministerpräsident Bayerns Günther Beckstein kam rückblickend auf die wichtigsten Entscheidungssituationen in seiner Politikerkarriere zu sprechen. Dabei ging es im Besonderen um seine Zeit als Innenminister, wo er zahlreiche kontroverse und riskante Entscheidungen treffen musste, u.a. zum finalen Rettungsschuss und zur Einführung von G8. Dabei erklärte er beispielhaft seinen Umgang mit Anweisungen von Vorgesetzten, die man umsetzen muss, obwohl man selbst nichts verändert hätte, und welchen Freiraum in der Umsetzung man sich aber schaffen kann.  

Er erwähnte immer wieder den Blick zu Gott und seine Gebete vor wichtigen Entscheidungen, sowie die Realität der Geborgenheit durch unseren Vater im Himmel: 

„Selbst wenn ich eine Fehlentscheidung treffe, kann ich nie tiefer fallen als in Gottes Hand.“

Als Empfehlung für die anwesenden Studenten gab er eine Handlungsmaxima aus, die stets den Blick zu Gott wahrt.

„Ich bin nicht selbst der Allerhöchste, sondern dem Allerhöchsten verantwortlich/verpflichtet.“

Das Wohl der gesamten Gemeinschaft zählt, nicht nur das eigene Wohl. Bereits in der (bayerischen) Verfassung steht: Politik soll in Verantwortung vor Gott und den Menschen gemacht werden.

Alle Anwesenden wurden ermutigt sich zu engagieren und dafür Sorge zu tragen, dass an der Universität nicht nur Wissen zu gewinnen ist, sondern auch die Herzensbildung ihren Stellenwert erhält. Es gehe nicht nur darum, sich über das Wetter, Essen, und Autos auszutauschen, sondern die Themen anzusprechen, die einen im Herzen bewegen, die wirklich wichtig sind. Dazu zählt auch die Verantwortung vor Gott mit Blick auf die Vergebung, die wir durch Jesus erfahren können.