Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Mittwoch 21. November 2018

Hörsaalvortrag "Evolution – zwischen Wissenschaft und Weltanschauung"

Kann man als Evolutionsbiologe Christ sein? Was und wie viel kann Naturwissenschaft leisten? Am 21.11. lud die SMD zum Vortrag mit Prof. Scherer in einen Hörsaal ein – und dieses Angebot wurde gut genutzt. Ohne großes Rahmenprogramm war der Fokus ganz auf den lebendigen Vortrag von Prof. Scherer ausgerichtet, der Potential und Grenzen der Naturwissenschaften aufzeigte und deutlich machte, dass es den Naturwissenschaften von Grund auf nur möglich ist, einen begrenzten Teil der Welt zu betrachten. Während seinen Ausführungen wurde deutlich, dass es für ihn bei weitem kein Widerspruch ist, Evolutionsbiologe und Christ zu sein und er regte jeden dazu an, sein eigenes Weltbild, das über wissenschaftliche Erkenntnisse weit hinausgeht, kritisch zu hinterfragen. Dass das Thema des Abends viele der Anwesenden beschäftigt und zum Nachdenken gebracht hat, war deutlich an der großen Zahl der Rückfragen nach dem Vortrag und an der Zahl derer zu erkennen, die am Ende der Veranstaltung das Gespräch mit Herrn Scherer gesucht haben.

 

  Mittwoch 7. November 2018

NACHgesehen! - Ohne Religion kein Krieg?

 

Gäbe es weniger Krieg ohne Religion?
Genau mit diese Frage beschäftigte sich die SMD in der Großgruppe am 8.November. Aus diesem Grund war Gernot Zeilinger vom Zacharias Institut extra aus Wien angereist und referierte über das Zusammenspiel von Krieg und Religion. Er zeigte auf, dass alle großen Weltreligionen aktuell dazu genutzt werden um Anschläge, Tod und Krieg zu rechtfertigen. Weiterhin legte Gernot anhand von historischen Tatsachen dar, wie viele Kriege im Laufe der Menschheitsgeschichte tatsächlich religiös begründet waren: Laut der Encyclopedia of War sind lediglich 10% der Kriege religiös motiviert und forderten 2% der insgesamt gefallenen Menschenleben. Was überrascht, wenn ständig in den Medien von religiös motivierten Anschlägen und Gräueltaten berichtet wird. Er stellte die Provokante Frage welche Personen die „richtige“ christliche Religion vertreten und wies schlussendlich auf Christus hin. Die Lehre Jesu war die bedingungslose Nächstenliebe, um Gernot zu zitieren: „radikales Christentum bedeutet radikale Nächstenliebe“.

 

 

Mittwoch 24. Oktober 2018

NACHlesen. - Kleingruppen-Großgruppenabend

 

Gespannte Vorfreude war im Saal zu spüren, denn es war wieder soweit – es war Kleingruppen-Großgruppenabend im Pacelli-Haus. Zum ersten Mal trafen die neuen Teilnehmer der jeweiligen Kleingruppen aufeinander. Durch verschiedene Angebote (z. B. „Entweder-Oder Fragen) lernte man sich schnell gegenseitig kennen.

Der Abend wurde durch ein kleines Theaterstück eröffnet, welches sehr zum Nachdenken anregte. Nach einer Lobpreis-Session, hielt Heiko Rabus eine sehr aufschlussreiche und interessante Andacht über das Thema: „Wie geh ich als Christ mit imperativen Sätzen in der Bibel um?“ Anschließend tauschte man sich in den Kleingruppen über eigene Erfahrungswerte im Umgang mit schwierigen Aussagen in der Bibel aus.

Am Schluss wurden verschiedene Ansagen bezüglich der nächsten Angebote der SMD Erlangen (SAFT, Zweierpartnerschaften, etc.), als auch überregionale Angebote (RegioKon) gehalten. Nach einem Schlusslied bestand die Möglichkeit noch in gemütlicher Atmosphäre zu reden und neue Leute kennen zu lernen.

 

Mittwoch 17. Oktober 2018

NACHgekuckt? - Welcome-Abend

 

Herzliche Begrüßung mit Schultüten, fröhliches Kennenlernen an Gruppentischen, leckere Snacks hier und da – am Welcome Abend sind fast 100 alte und neue Gesichter zusammengekommen, um mit der SMD in das Semester zu starten.

Angefangen mit einer Vorstellung der jetzigen Leiter über lustige Spiele (bei denen es an Bällebadbällen nicht gefehlt hat), gemeinsames Singen und einen gedankenanregenden Input über Gott und seine Rolle in unserem Leben, bis hin zu einem Ausklingen bei ernsten und nicht ganz so ernsten Gesprächen war alles dabei.

Es wurden auch die verschiedenen Angebote der SMD vorgestellt (die Apologetikgruppe, der I.S.T., die Kleingruppen und die SAFT) und die Atmosphäre lud ein, entspannt neue Leute kennenzulernen, Gott zu begegnen und sich über den Glauben und sein eigenes Leben Gedanken zu machen. Und das war erst der Anfang – es wartet also ein super spannendes Semester auf uns, in dem wir Gott und einander besser kennenlernen wollen!

 

Freitag 20. - Sonntag 22. Juli

SemesterEndFreizeiT

Liebe geht durch den Magen….
…das hat die Semsterendfreizeit unter dem Motto „Finde die Liebe deines Lebens…“ vielfach bestätigt. Gleich nach der Ankunft in dem hübschen Freizeithaus des CVJM in dem idyllischen Bobengrün begann das vorbereiten des Grill-Festmahls. Bei schönem Wetter und mit guter Laune genossen die 12 Teilnehmer den Beginn der gemeinsamen Zeit. Am späten Abend folgten dann Begegnungen der besonderen Art: beim „Kleeblatt von Bobengrün“ fand nicht nur „Stella“ ihren unbekannten Traummann, sondern auch der Rest der Gruppe lernte einige SMDler von einer ganz neuen Seite kennen… Daraufhin konnte jeder ein bisschen was von seiner romantischen Ader preisgeben und dabei gleich die Namen der anderen lernen. Natürlich durfte auch ein Spaziergang unter dem Sternenhimmel nicht fehlen, auch wenn diese sich nur vereinzelt am wolkenbedeckten Himmel entdecken ließen.

Der nächste Morgen holte dann recht abrupt vom Flug Richtung Wolke 7 auf den Boden der Tatsachen zurück: Während einige das Frühstück beinahe verschliefen, musste einer der Leiter mit Magenkrämpfen ins Krankenhaus gebracht werden. Liebe geht durch den Magen -was sollte man daraus schließen? Lag es etwa am Senf?... Bis zuletzt blieb das Geheimnis ungelüftet, doch der abendliche Besuch als ganze Truppe im Krankenzimmer war schon beinahe ein Highlight der Freizeit. Auch dort konnte geredet, gelacht und gespielt werden und zuletzt durften wir -Gott sei Dank-am Sonntag auch alle wieder gemeinsam gesund abreisen. 

Doch vom Magen zurück zur Liebe: ihre Rolle in der Bibel und in zwischenmenschlichen Beziehungen brachte
uns Sieglinde Quick am Nachmittag in drei Etappen nahe. Erst beschäftigten wir uns mit der Liebe Gottes im Alten und Neuen Testament und auch im Vergleich zu unserem heutigen Begriffsverständnis davon. Nach leckerem Pizza-Mittagessen folgten Die 5 Sprachen der Liebe nach Gary Chapmans mit Beispielen aus Sieglindes Erfahrungen. Nach Kaffee, Tee und viel Kuchen konnte im Austausch in Kleingruppen herausgefunden werden, welchem Typ man entspricht: Einige fanden ihren „Liebestank“ und dessen Weitergabe in Lob und Anerkennung. Andere blühen auf durch gemeinsame Zeit, Geschenken oder auch praktische Hilfe. Die fünfte Möglichkeit, Liebe zu (er-)leben, ist Körperkontakt bzw. Zärtlichkeit. Neben zögerlichen Überlegungen von einigen, zu welcher Sprache sie sich zählen, kamen auch spannende Diskussionen auf, ob man überhaupt nur eine der Sprache spricht, ob es Sinn macht, sie in solche Gruppen einzuteilen, und was das für meine Liebe zu Gott und meinen Mitmenschen bedeutet. Viele Gedankenanstöße und Gesprächsstoffe wurden geweckt und auch im Laufe der nächsten Stunden noch ausgetauscht.

Den ernsten Gesprächen und dem Ausflug der besonderen Art (ins Krankenhaus) folgte dann ein stärkendes Burger-Buffet und abrundend ein Film. Natürlich ein Liebesfilm und wie könnte es anders sein: „Die Schöne und das Biest“ 

Mit Musical-Ohrwurm im Kopf machten sich am Sonntagmorgen die Teilnehmer auf zum Gottesdienst der Ortsgemeinde, wo sie erfreut begrüßt wurden. Passenderweise handelte die Predigt von unserer Bestimmung als Christen „Salz und Licht der Welt“ zu sein. Die Gottes Liebe rüstet uns aus und in Liebe zu IHM lassen wir uns senden, um in Liebe die Welt zu schützen und den Menschen zu leuchten. Zuletzt ging die Liebe der fleißigen Bäcker und Helfer nochmals bei einem ausgiebigen Brunch durch alle Mägen und motivierte zum gemeinsamen Packen und Putzen. Schlussendlich folgte der Abschied die liebgewonnenen Teilnehmer untereinander mit dem Trost teilweise noch eine lange Autofahrt miteinander zu verbringen oder sich im Ferienbibelkreis wieder zu sehen… 

Die SENF brachte „Würze“ in das Thema Liebe und „geschmackvolle Schärfe“ in so manches Gespräch -da sage nochmal einer, Liebe mache blind!

Mittwoch, 11. Juli 2018

Sing and Pray

An dieser letzten Großgruppe im Semester sind wir noch einmal zusammengekommen, um Gott für alles zu danken, was er für uns getan hat, und ihm aber auch alles hinzulegen, was uns bewegt und beschäftigt. Elisabeth Reinhard war eingeladen und hat eine ermutigende Andacht gehalten.  Im Anschluss sind wir Gott mit viel Lobpreis und Gebet begegnet. Einige alte Hasen aus der SMD hatten die Gelegenheit sich mit ein paar warmen Worten zu verabschieden und die neuen Leiter wurden an diesem Abend ebenfalls gewählt und gesegnet.

So lässt sich guten Mutes ein schönes Semester beenden und voller Vorfreude an ein neues Semester denken. Doch vorerst geht es bei uns in der vorlesungsfreien Zeit mit dem FerienBibelKreis (FBK) weiter. Dazu treffen wir uns jeden Mittwoch ab 18. Juli um 19:30 in den Räumen der LKG in der Bismarckstraße 19 in Erlangen. Wir freuen uns auf Dich!

 

 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Ist der Kosmos für den Menschen gemacht? -- Die merkwürdige Feinabstimmung der Naturkonstanten auf Leben hin

Diesen Mittwoch durften einen Vortrag von Prof. Dr. Hägele, einem Professor für angewandte Physik an der Universität in Ulm, genießen. Zu Beginn erklärte Professor Hägele etwas über den derzeitigen Stand in der Kosmologie. Er trug einige Beispiele von Konstanten vor, die einer sogenannten Feinabstimmung folgen. Gäbe es geringfügige Veränderungen in den Konstanten, dann wäre biologisches Leben wie wir es heute kennen nicht möglich. Natürlich erwächst daraus die Frage ob der Mensch sich dem Kosmos einfach angepasst hat, oder ob der Kosmos vielleicht für den Menschen gemacht sein könnte. Freeman Dyson, ein Physiker und Mathematiker fasste zusammen : „Wenn wir ins Universum hinaus blicken und erkennen, wie viele Zufälle in Physik und Astronomie zu unserem Wohle zusammengearbeitet haben, dann scheint es fast, als habe das Universum in einem gewissen Sinne gewusst, dass wir kommen.“ Dass diese Frage offen bleibt und großes Potential zu Diskussionen bietet, zeigten die interessierten Fragen aus dem Publikum, am Ende des Vortrags.

 

Mittwoch, 30. Mai 2018

Depression - Mein Feind und Helfer

„….Er ist nicht mehr wie früher….seine Stimmung ist immer niedergedrückt…..nichts macht ihm mehr Freude….er weiß selbst nicht, wie er da wieder rauskommt…. Was kann man tun?“ – mit einem kleinen Anspiel nahmen uns drei SMDler mit in die Lebensrealität von Menschen, die unter Depressionen leiden und sprachen aus, welche Gedanken Angehörige und Freunde bewegen.

Im Anschluss daran durften wir die Traumatherapeutin Elke Hieckmann begrüßen, die mit uns ihre Erfahrungen im Umgang mit depressiven Menschen teilte. Sie brachte damit ein sensibles und gesellschaftlich sehr aktuelles Thema zu Sprache. In ihrem Vortrag erklärte sie, was unter Depression zu verstehen ist, wie es zu einer Depression kommen und wie man Betroffenen helfen kann. Dabei betonte sie aber auch deutlich die eigenen Grenzen, die die Menschen im Umfeld respektieren sollten. Zentrales Thema war der Selbstwert eines Menschen, welcher in der heutigen Zeit häufig an Bedingungen geknüpft ist. Als christliche Beraterin machte Frau Hieckmann auf den unbedingten Wert aufmerksam, der jedem Menschen innewohnt. Ein Wert der sagt „Du bist das Leben Gottes wert!“.

 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Vom Schurken zum Beter

Wie würdest du dich fühlen, wenn du 40.000.000€ hättest? Josef Müller weiß, wie sich das anfühlt.
Der Autounfall, der ihn mit 17 Jahren zum Rollstuhlfahrer macht, kann ihn nicht stoppen, hier beginnt seine Geschichte erst richtig. Er wird Steuerberater, baut sich seine eigene Kanzlei auf und kommt zu viel Geld, als ihn ein Amerikaner beauftragt, sein Erbe anzulegen. Josef hat alles, was man sich nur wünschen kann: Autos, Personal, ein Leben im Luxus. Richtig glücklich macht ihn das nicht. Trotzdem gibt er alles dafür, seinen Reichtum zu erhalten, und nutzt dafür auch illegale Methoden.
Auf der Flucht vor der Justiz überkommen ihn plötzlich Suizidgedanken. Da hört er eine Stimme, die ihn vom Selbstmord abhält, und spricht sein erstes persönliches Gebet. Im Gefängnis liest er in der Bibel und findet bei Gott eine Freude, die er sich mit all dem Geld nicht kaufen konnte, und die sein Leben verändert. Heute begeistert es ihn, wie großzügig Gott ihn immer wieder beschenkt, sodass er seine Millionen kein bisschen vermisst.
Was für eine beeindruckende Lebensgeschichte, die uns einen ganzen Abend lang fasziniert hat!