Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Mittwoch 17. Oktober 2018

Welcome-Abend

 

Herzliche Begrüßung mit Schultüten, fröhliches Kennenlernen an Gruppentischen, leckere Snacks hier und da – am Welcome Abend sind fast 100 alte und neue Gesichter zusammengekommen, um mit der SMD in das Semester zu starten.

Angefangen mit einer Vorstellung der jetzigen Leiter über lustige Spiele (bei denen es an Bällebadbällen nicht gefehlt hat), gemeinsames Singen und einen gedankenanregenden Input über Gott und seine Rolle in unserem Leben, bis hin zu einem Ausklingen bei ernsten und nicht ganz so ernsten Gesprächen war alles dabei.

Es wurden auch die verschiedenen Angebote der SMD vorgestellt (die Apologetikgruppe, der I.S.T., die Kleingruppen und die SAFT) und die Atmosphäre lud ein, entspannt neue Leute kennenzulernen, Gott zu begegnen und sich über den Glauben und sein eigenes Leben Gedanken zu machen. Und das war erst der Anfang – es wartet also ein super spannendes Semester auf uns, in dem wir Gott und einander besser kennenlernen wollen!

 

Freitag 20. - Sonntag 22. Juli

SemesterEndFreizeiT

Liebe geht durch den Magen….
…das hat die Semsterendfreizeit unter dem Motto „Finde die Liebe deines Lebens…“ vielfach bestätigt. Gleich nach der Ankunft in dem hübschen Freizeithaus des CVJM in dem idyllischen Bobengrün begann das vorbereiten des Grill-Festmahls. Bei schönem Wetter und mit guter Laune genossen die 12 Teilnehmer den Beginn der gemeinsamen Zeit. Am späten Abend folgten dann Begegnungen der besonderen Art: beim „Kleeblatt von Bobengrün“ fand nicht nur „Stella“ ihren unbekannten Traummann, sondern auch der Rest der Gruppe lernte einige SMDler von einer ganz neuen Seite kennen… Daraufhin konnte jeder ein bisschen was von seiner romantischen Ader preisgeben und dabei gleich die Namen der anderen lernen. Natürlich durfte auch ein Spaziergang unter dem Sternenhimmel nicht fehlen, auch wenn diese sich nur vereinzelt am wolkenbedeckten Himmel entdecken ließen.

Der nächste Morgen holte dann recht abrupt vom Flug Richtung Wolke 7 auf den Boden der Tatsachen zurück: Während einige das Frühstück beinahe verschliefen, musste einer der Leiter mit Magenkrämpfen ins Krankenhaus gebracht werden. Liebe geht durch den Magen -was sollte man daraus schließen? Lag es etwa am Senf?... Bis zuletzt blieb das Geheimnis ungelüftet, doch der abendliche Besuch als ganze Truppe im Krankenzimmer war schon beinahe ein Highlight der Freizeit. Auch dort konnte geredet, gelacht und gespielt werden und zuletzt durften wir -Gott sei Dank-am Sonntag auch alle wieder gemeinsam gesund abreisen. 

Doch vom Magen zurück zur Liebe: ihre Rolle in der Bibel und in zwischenmenschlichen Beziehungen brachte
uns Sieglinde Quick am Nachmittag in drei Etappen nahe. Erst beschäftigten wir uns mit der Liebe Gottes im Alten und Neuen Testament und auch im Vergleich zu unserem heutigen Begriffsverständnis davon. Nach leckerem Pizza-Mittagessen folgten Die 5 Sprachen der Liebe nach Gary Chapmans mit Beispielen aus Sieglindes Erfahrungen. Nach Kaffee, Tee und viel Kuchen konnte im Austausch in Kleingruppen herausgefunden werden, welchem Typ man entspricht: Einige fanden ihren „Liebestank“ und dessen Weitergabe in Lob und Anerkennung. Andere blühen auf durch gemeinsame Zeit, Geschenken oder auch praktische Hilfe. Die fünfte Möglichkeit, Liebe zu (er-)leben, ist Körperkontakt bzw. Zärtlichkeit. Neben zögerlichen Überlegungen von einigen, zu welcher Sprache sie sich zählen, kamen auch spannende Diskussionen auf, ob man überhaupt nur eine der Sprache spricht, ob es Sinn macht, sie in solche Gruppen einzuteilen, und was das für meine Liebe zu Gott und meinen Mitmenschen bedeutet. Viele Gedankenanstöße und Gesprächsstoffe wurden geweckt und auch im Laufe der nächsten Stunden noch ausgetauscht.

Den ernsten Gesprächen und dem Ausflug der besonderen Art (ins Krankenhaus) folgte dann ein stärkendes Burger-Buffet und abrundend ein Film. Natürlich ein Liebesfilm und wie könnte es anders sein: „Die Schöne und das Biest“ 

Mit Musical-Ohrwurm im Kopf machten sich am Sonntagmorgen die Teilnehmer auf zum Gottesdienst der Ortsgemeinde, wo sie erfreut begrüßt wurden. Passenderweise handelte die Predigt von unserer Bestimmung als Christen „Salz und Licht der Welt“ zu sein. Die Gottes Liebe rüstet uns aus und in Liebe zu IHM lassen wir uns senden, um in Liebe die Welt zu schützen und den Menschen zu leuchten. Zuletzt ging die Liebe der fleißigen Bäcker und Helfer nochmals bei einem ausgiebigen Brunch durch alle Mägen und motivierte zum gemeinsamen Packen und Putzen. Schlussendlich folgte der Abschied die liebgewonnenen Teilnehmer untereinander mit dem Trost teilweise noch eine lange Autofahrt miteinander zu verbringen oder sich im Ferienbibelkreis wieder zu sehen… 

Die SENF brachte „Würze“ in das Thema Liebe und „geschmackvolle Schärfe“ in so manches Gespräch -da sage nochmal einer, Liebe mache blind!

Mittwoch, 11. Juli 2018

Sing and Pray

An dieser letzten Großgruppe im Semester sind wir noch einmal zusammengekommen, um Gott für alles zu danken, was er für uns getan hat, und ihm aber auch alles hinzulegen, was uns bewegt und beschäftigt. Elisabeth Reinhard war eingeladen und hat eine ermutigende Andacht gehalten.  Im Anschluss sind wir Gott mit viel Lobpreis und Gebet begegnet. Einige alte Hasen aus der SMD hatten die Gelegenheit sich mit ein paar warmen Worten zu verabschieden und die neuen Leiter wurden an diesem Abend ebenfalls gewählt und gesegnet.

So lässt sich guten Mutes ein schönes Semester beenden und voller Vorfreude an ein neues Semester denken. Doch vorerst geht es bei uns in der vorlesungsfreien Zeit mit dem FerienBibelKreis (FBK) weiter. Dazu treffen wir uns jeden Mittwoch ab 18. Juli um 19:30 in den Räumen der LKG in der Bismarckstraße 19 in Erlangen. Wir freuen uns auf Dich!

 

 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Ist der Kosmos für den Menschen gemacht? -- Die merkwürdige Feinabstimmung der Naturkonstanten auf Leben hin

Diesen Mittwoch durften einen Vortrag von Prof. Dr. Hägele, einem Professor für angewandte Physik an der Universität in Ulm, genießen. Zu Beginn erklärte Professor Hägele etwas über den derzeitigen Stand in der Kosmologie. Er trug einige Beispiele von Konstanten vor, die einer sogenannten Feinabstimmung folgen. Gäbe es geringfügige Veränderungen in den Konstanten, dann wäre biologisches Leben wie wir es heute kennen nicht möglich. Natürlich erwächst daraus die Frage ob der Mensch sich dem Kosmos einfach angepasst hat, oder ob der Kosmos vielleicht für den Menschen gemacht sein könnte. Freeman Dyson, ein Physiker und Mathematiker fasste zusammen : „Wenn wir ins Universum hinaus blicken und erkennen, wie viele Zufälle in Physik und Astronomie zu unserem Wohle zusammengearbeitet haben, dann scheint es fast, als habe das Universum in einem gewissen Sinne gewusst, dass wir kommen.“ Dass diese Frage offen bleibt und großes Potential zu Diskussionen bietet, zeigten die interessierten Fragen aus dem Publikum, am Ende des Vortrags.

 

Mittwoch, 30. Mai 2018

Depression - Mein Feind und Helfer

„….Er ist nicht mehr wie früher….seine Stimmung ist immer niedergedrückt…..nichts macht ihm mehr Freude….er weiß selbst nicht, wie er da wieder rauskommt…. Was kann man tun?“ – mit einem kleinen Anspiel nahmen uns drei SMDler mit in die Lebensrealität von Menschen, die unter Depressionen leiden und sprachen aus, welche Gedanken Angehörige und Freunde bewegen.

Im Anschluss daran durften wir die Traumatherapeutin Elke Hieckmann begrüßen, die mit uns ihre Erfahrungen im Umgang mit depressiven Menschen teilte. Sie brachte damit ein sensibles und gesellschaftlich sehr aktuelles Thema zu Sprache. In ihrem Vortrag erklärte sie, was unter Depression zu verstehen ist, wie es zu einer Depression kommen und wie man Betroffenen helfen kann. Dabei betonte sie aber auch deutlich die eigenen Grenzen, die die Menschen im Umfeld respektieren sollten. Zentrales Thema war der Selbstwert eines Menschen, welcher in der heutigen Zeit häufig an Bedingungen geknüpft ist. Als christliche Beraterin machte Frau Hieckmann auf den unbedingten Wert aufmerksam, der jedem Menschen innewohnt. Ein Wert der sagt „Du bist das Leben Gottes wert!“.

 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Vom Schurken zum Beter

Wie würdest du dich fühlen, wenn du 40.000.000€ hättest? Josef Müller weiß, wie sich das anfühlt.
Der Autounfall, der ihn mit 17 Jahren zum Rollstuhlfahrer macht, kann ihn nicht stoppen, hier beginnt seine Geschichte erst richtig. Er wird Steuerberater, baut sich seine eigene Kanzlei auf und kommt zu viel Geld, als ihn ein Amerikaner beauftragt, sein Erbe anzulegen. Josef hat alles, was man sich nur wünschen kann: Autos, Personal, ein Leben im Luxus. Richtig glücklich macht ihn das nicht. Trotzdem gibt er alles dafür, seinen Reichtum zu erhalten, und nutzt dafür auch illegale Methoden.
Auf der Flucht vor der Justiz überkommen ihn plötzlich Suizidgedanken. Da hört er eine Stimme, die ihn vom Selbstmord abhält, und spricht sein erstes persönliches Gebet. Im Gefängnis liest er in der Bibel und findet bei Gott eine Freude, die er sich mit all dem Geld nicht kaufen konnte, und die sein Leben verändert. Heute begeistert es ihn, wie großzügig Gott ihn immer wieder beschenkt, sodass er seine Millionen kein bisschen vermisst.
Was für eine beeindruckende Lebensgeschichte, die uns einen ganzen Abend lang fasziniert hat!

 

Mittwoch, 2. Mai 2018

Freier Wille in der Bibel

Die Debatte um den (un)freien Willen ist keine neue Debatte. Pfarrer Andres Synofzik aus der evangelischen Kirchengemeinde Niederkaufungen hat sich mit dem Thema „freier Wille“  und „Freiheit“ auseinander gesetzt und uns berichtet, wie wir „Freiheit" aus Sicht der Bibel verstehen können. 
Freiheit können wir in unserem Alltag als zwischenmenschliches Geschenk erleben und Sie wird uns durch Freiheitsrechte gewährt. Freiheit ist niemals absolut, sondern relativ auf einen Moment oder eine Sache beschränkt. Gott hat den Menschen zur Freiheit geschaffen und es ist unsere biblische Bestimmung, in Freiheit zu leben.  Der Mensch an sich ist unfrei, aber wer auf Gott vertraut und erlöst ist durch Jesus Christus, kann in Freiheit leben. Der freie Wille ist ein unverdienter Zuspruch Gottes, der mit Jesus Christus auf die Welt kam. 
Einer der Kernaussagen von Pfarrer Synofzik war, dass es Freiheit nur IN Gott gibt. Verdeutlicht hat er seine Aussage anhand eines Lenkdrachen. Fest an den Schnüren zieht er seine Kreise frei im Wind, mal höher, mal tiefer. Sind die Schnüre aber nicht mehr da, verliert er seine Kontrolle in den Stürmen und stürzt unaufhaltsam auf den Boden. 
Gott eröffnet uns Menschen einen Raum der Freiheit, in dem wir zu seinen Kindern werden dürfen. Mit dem Vertrauen auf Gott wird uns Geborgenheit und Freiheit immer wieder neu geschenkt und bringt uns Frieden. Unfreiheit ist unsere Wirklichkeit vor Gott, doch nur durch Ihn erleben wir wahre Freiheit.  
 

 

 

Mittwoch, 18. April 2018

Faktisch, postfaktisch, postmodern?

Unter diesem etwas sperrigen Titel führte uns Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann ein in eine der zentralen Herausforderungen der heutigen Gesellschaft: Ist meine Überzeugung wahr? Und wenn ja, dann auch für alle anderen? Oder nur für mich? Und versteht mein Gegenüber überhaupt, was ich von ihm will, wenn ich sage, meine Überzeugung entspricht der einzigen/meiner Wahrheit?

Als Antwort auf diese Fragen präsentierte Prof. Hempelmann die Mindset-Theorie, nach der wir in unseren Wahrheitsansprüchen in drei grundsätzlich unvereinbaren Kategorien agieren:

  1. Prämodern-Traditionsorientiert:

o   Die eine Wahrheit ist traditionell bekannt und sollte jedem klar sein.

o   Sie verbindet die Gemeinschaft.

  1. Modern-kritisch:

o   Alles muss kritisch hinterfragt werden, um der einen Wahrheit auf die Spur zu kommen.

o   Wahrheit spaltet die Gesellschaft in die, die daran glauben und die, die nicht daran glauben. 

  1. Postmodern-pluralistisch:

o   Jeder hat seine eigene Wahrheit, eine allgemeingültige Wahrheit gibt es nicht.

o   Wahrheit isoliert den Einzelnen und fragmentiert die Gesellschaft.

Da jede dieser Kategorien in sich logisch absolut nachvollziehbar ist, aber von grundverschiedenen Denkvoraussetzungen ausgeht, müssen Menschen bei der Kommunikation ihres Wahrheitsanspruchs darauf achten, die Annahmen des Gegenübers wahrzunehmen und die eigenen nicht vorauszusetzen.

„Demütig sein und offen werden!“

Mit dieser und weiteren Empfehlungen für eine erfolgreiche und gewinnbringende Kommunikation von Wahrheit und dem Schlusswort „Lasst euch versöhnen mit Gott“ (2. Kor 5,20) und miteinander, ermutigte Prof. Hempelmann die Anwesenden, offen aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen, so wie er sich auch begeistert dem Diskurs in der offenen Fragerunde stellte.

Alles in Allem war der Vortrag eine spannende Abwechslung zum manchmal doch eher monotonen Vorlesungsalltag und machte Lust auf mehr. Weitere ähnliche Themen werden in der Apologetik-Gruppe jeden Montag 19:30 Uhr im Familienzentrum in der Bismarckstraße 19 diskutiert und in der Großgruppe am 2. Mai geht es mit einem spannenden Vortrag zum Thema freier Wille weiter!

 

 

 

 

Mittwoch, 11. April 2018

Welcome-Abend

Der Welcome Abend – oder auf Spur von Mister X

In kleinen Gruppen haben wir uns auf die Suche nach einigen Verbrechern begeben, die in Erlangen ihr Unwesen trieben. Es hieß 7 Charaktere mit jeweils einem markanten Erkennungszeichen aufzuspüren. Die Verfolgungsjagd ging durch die ganze Innestadt:

Sätze wie: „Achtung, da an der Kirche – der Karo Bube mit seiner Warnweste“ oder „Schnell, ich glaub ich hab dahinten eine im Arztkittel gesehen!“ hallten durch Erlangen.

Anschließend kamen noch einmal alle im Pacelli Haus zusammen. Neben einem lebensnahem Input über ‘Glaube im Alltag‘ konnte man sich mit Snacks und Getränken von der Anstrengung erholen. Mit guter Gemeinschaft und Gesprächen haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.