Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Mittwoch 23. Januar 2019

NACHgehakt! - Warum nicht eine einzige Kirche?

 

„Warum nicht eine einzige Kirche?“

Diese Frage bewegt Johannes Seemann sehr und regt uns am 23.01. an, dem ein Stück weit auf den Grund zu gehen. Sein klarer Wunsch wäre, dass alle Christen auf der ganzen Welt Gott gemeinsam anbeten. Ohne dabei zu viel Macht und Bürokratie in eine unbewegliche, dogmatische Einheitskirche zu legen.

Kirche, das ist mehr als nur ein Ort der Begegnung – das ist der Leib Christi, die Gemeinschaft derer, die nicht aus sich selbst, sondern aus Gnade leben. Kirche ist das Wirken des Heiligen Geistes, das heißt ein lebendiger Organismus. Die Institution ist sichtbar, aber die Einheit dahinter ist unsichtbar. Sie ist Geschöpf Gottes und kann nur so leben, dass sie sich immer wieder von ihm erneuern lässt.

Die Einheit der Kirche ist eine geistliche Wirklichkeit und kann von uns nicht erzeugt werden. Wir sind nicht die Autoren und Macher dieser Einheit, sondern sollen sie bewahren, wenn Gott sie gibt. Und die ist in Gott schon längst gegeben.

Kirche ist immer in Gefahr, sich von der Zeit sagen zu lassen, was sie ist und was ihr Ziel ist.  Trennungen in der Kirche entstehen meist durch keine tiefen Uneinigkeiten, sondern durch die menschlich unterschiedlichen Ansichten. Denen sollen wir auf den Grund gehen, denn Fortschritte gibt es nur dort, wo die Liebe über unsere eigene Rechthaberei triumphiert.

Am Ende liegt der Fokus darauf, dass wir glauben, dass es die Kirche gibt. Aber unser Vertrauen legen wir nicht in sie, sondern allein in Gott.

 

Hier kannst du dir den Vortrag nochmal anhören:

Mittwoch 12. Dezember 2018

Großgruppe "Zeugnisabend mit Pfr. Dr. Paul Murdoch"

NACHgefragt! Genau das hat die SMD mit dem Großgruppenabend am 12.12. bei Dr. Paul Murdoch. Den Mittelpunkt des Abends bildete ein ausführlicher, spannender und mitreißender Bericht über ein Kapitel seines Lebens. Im Jahr 1990 wurde er in Pakistan Opfer einer Entführung.

Paul Murdoch nahm uns an diesem Abend mit an den Ort der Entführung. Er war gerade mit seinem Wagen unterwegs, als er von Männern mit Gewehren angehalten, aus dem Wagen gezerrt und mit vorgehaltener Waffe in ein fremdes Auto gestoßen wurde. Er schilderte seine Gedanken, seine Panik und sein Hadern mit Gott während der stundenlangen Fahrt. Dieses Hadern mit Gott, das Fragen nach dem Warum und nach der Zukunft, nach dem „Wie kann ich hier jemals wieder herauskommen?“ nahmen einen großen Teil der Geschichte ein. Am Ende des Abends verbanden sich die vielen düsteren Stationen zu einem starken Zeugnis, denn Gott erhörte den Ruf und befreite Paul Murdoch auf wundersame Weise aus der Hand der Entführer.

Die Botschaft des Abends: „Nicht allein der Glaube an Gott, sondern das an Gott dranbleiben, das von Gott abhängig sein, hat durch diese Zeit geführt“.

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Mittwoch 21. November 2018

Hörsaalvortrag "Evolution – zwischen Wissenschaft und Weltanschauung"

Kann man als Evolutionsbiologe Christ sein? Was und wie viel kann Naturwissenschaft leisten? Am 21.11. lud die SMD zum Vortrag mit Prof. Scherer in einen Hörsaal ein – und dieses Angebot wurde gut genutzt. Ohne großes Rahmenprogramm war der Fokus ganz auf den lebendigen Vortrag von Prof. Scherer ausgerichtet, der Potential und Grenzen der Naturwissenschaften aufzeigte und deutlich machte, dass es den Naturwissenschaften von Grund auf nur möglich ist, einen begrenzten Teil der Welt zu betrachten. Während seinen Ausführungen wurde deutlich, dass es für ihn bei weitem kein Widerspruch ist, Evolutionsbiologe und Christ zu sein und er regte jeden dazu an, sein eigenes Weltbild, das über wissenschaftliche Erkenntnisse weit hinausgeht, kritisch zu hinterfragen. Dass das Thema des Abends viele der Anwesenden beschäftigt und zum Nachdenken gebracht hat, war deutlich an der großen Zahl der Rückfragen nach dem Vortrag und an der Zahl derer zu erkennen, die am Ende der Veranstaltung das Gespräch mit Herrn Scherer gesucht haben.

 

  Mittwoch 7. November 2018

NACHgesehen! - Ohne Religion kein Krieg?

 

Gäbe es weniger Krieg ohne Religion?
Genau mit diese Frage beschäftigte sich die SMD in der Großgruppe am 8.November. Aus diesem Grund war Gernot Zeilinger vom Zacharias Institut extra aus Wien angereist und referierte über das Zusammenspiel von Krieg und Religion. Er zeigte auf, dass alle großen Weltreligionen aktuell dazu genutzt werden um Anschläge, Tod und Krieg zu rechtfertigen. Weiterhin legte Gernot anhand von historischen Tatsachen dar, wie viele Kriege im Laufe der Menschheitsgeschichte tatsächlich religiös begründet waren: Laut der Encyclopedia of War sind lediglich 10% der Kriege religiös motiviert und forderten 2% der insgesamt gefallenen Menschenleben. Was überrascht, wenn ständig in den Medien von religiös motivierten Anschlägen und Gräueltaten berichtet wird. Er stellte die Provokante Frage welche Personen die „richtige“ christliche Religion vertreten und wies schlussendlich auf Christus hin. Die Lehre Jesu war die bedingungslose Nächstenliebe, um Gernot zu zitieren: „radikales Christentum bedeutet radikale Nächstenliebe“.

 

 

Mittwoch 24. Oktober 2018

NACHlesen. - Kleingruppen-Großgruppenabend

 

Gespannte Vorfreude war im Saal zu spüren, denn es war wieder soweit – es war Kleingruppen-Großgruppenabend im Pacelli-Haus. Zum ersten Mal trafen die neuen Teilnehmer der jeweiligen Kleingruppen aufeinander. Durch verschiedene Angebote (z. B. „Entweder-Oder Fragen) lernte man sich schnell gegenseitig kennen.

Der Abend wurde durch ein kleines Theaterstück eröffnet, welches sehr zum Nachdenken anregte. Nach einer Lobpreis-Session, hielt Heiko Rabus eine sehr aufschlussreiche und interessante Andacht über das Thema: „Wie geh ich als Christ mit imperativen Sätzen in der Bibel um?“ Anschließend tauschte man sich in den Kleingruppen über eigene Erfahrungswerte im Umgang mit schwierigen Aussagen in der Bibel aus.

Am Schluss wurden verschiedene Ansagen bezüglich der nächsten Angebote der SMD Erlangen (SAFT, Zweierpartnerschaften, etc.), als auch überregionale Angebote (RegioKon) gehalten. Nach einem Schlusslied bestand die Möglichkeit noch in gemütlicher Atmosphäre zu reden und neue Leute kennen zu lernen.

 

Mittwoch 17. Oktober 2018

NACHgekuckt? - Welcome-Abend

 

Herzliche Begrüßung mit Schultüten, fröhliches Kennenlernen an Gruppentischen, leckere Snacks hier und da – am Welcome Abend sind fast 100 alte und neue Gesichter zusammengekommen, um mit der SMD in das Semester zu starten.

Angefangen mit einer Vorstellung der jetzigen Leiter über lustige Spiele (bei denen es an Bällebadbällen nicht gefehlt hat), gemeinsames Singen und einen gedankenanregenden Input über Gott und seine Rolle in unserem Leben, bis hin zu einem Ausklingen bei ernsten und nicht ganz so ernsten Gesprächen war alles dabei.

Es wurden auch die verschiedenen Angebote der SMD vorgestellt (die Apologetikgruppe, der I.S.T., die Kleingruppen und die SAFT) und die Atmosphäre lud ein, entspannt neue Leute kennenzulernen, Gott zu begegnen und sich über den Glauben und sein eigenes Leben Gedanken zu machen. Und das war erst der Anfang – es wartet also ein super spannendes Semester auf uns, in dem wir Gott und einander besser kennenlernen wollen!

 

Freitag 20. - Sonntag 22. Juli

SemesterEndFreizeiT

Liebe geht durch den Magen….
…das hat die Semsterendfreizeit unter dem Motto „Finde die Liebe deines Lebens…“ vielfach bestätigt. Gleich nach der Ankunft in dem hübschen Freizeithaus des CVJM in dem idyllischen Bobengrün begann das vorbereiten des Grill-Festmahls. Bei schönem Wetter und mit guter Laune genossen die 12 Teilnehmer den Beginn der gemeinsamen Zeit. Am späten Abend folgten dann Begegnungen der besonderen Art: beim „Kleeblatt von Bobengrün“ fand nicht nur „Stella“ ihren unbekannten Traummann, sondern auch der Rest der Gruppe lernte einige SMDler von einer ganz neuen Seite kennen… Daraufhin konnte jeder ein bisschen was von seiner romantischen Ader preisgeben und dabei gleich die Namen der anderen lernen. Natürlich durfte auch ein Spaziergang unter dem Sternenhimmel nicht fehlen, auch wenn diese sich nur vereinzelt am wolkenbedeckten Himmel entdecken ließen.

Der nächste Morgen holte dann recht abrupt vom Flug Richtung Wolke 7 auf den Boden der Tatsachen zurück: Während einige das Frühstück beinahe verschliefen, musste einer der Leiter mit Magenkrämpfen ins Krankenhaus gebracht werden. Liebe geht durch den Magen -was sollte man daraus schließen? Lag es etwa am Senf?... Bis zuletzt blieb das Geheimnis ungelüftet, doch der abendliche Besuch als ganze Truppe im Krankenzimmer war schon beinahe ein Highlight der Freizeit. Auch dort konnte geredet, gelacht und gespielt werden und zuletzt durften wir -Gott sei Dank-am Sonntag auch alle wieder gemeinsam gesund abreisen. 

Doch vom Magen zurück zur Liebe: ihre Rolle in der Bibel und in zwischenmenschlichen Beziehungen brachte
uns Sieglinde Quick am Nachmittag in drei Etappen nahe. Erst beschäftigten wir uns mit der Liebe Gottes im Alten und Neuen Testament und auch im Vergleich zu unserem heutigen Begriffsverständnis davon. Nach leckerem Pizza-Mittagessen folgten Die 5 Sprachen der Liebe nach Gary Chapmans mit Beispielen aus Sieglindes Erfahrungen. Nach Kaffee, Tee und viel Kuchen konnte im Austausch in Kleingruppen herausgefunden werden, welchem Typ man entspricht: Einige fanden ihren „Liebestank“ und dessen Weitergabe in Lob und Anerkennung. Andere blühen auf durch gemeinsame Zeit, Geschenken oder auch praktische Hilfe. Die fünfte Möglichkeit, Liebe zu (er-)leben, ist Körperkontakt bzw. Zärtlichkeit. Neben zögerlichen Überlegungen von einigen, zu welcher Sprache sie sich zählen, kamen auch spannende Diskussionen auf, ob man überhaupt nur eine der Sprache spricht, ob es Sinn macht, sie in solche Gruppen einzuteilen, und was das für meine Liebe zu Gott und meinen Mitmenschen bedeutet. Viele Gedankenanstöße und Gesprächsstoffe wurden geweckt und auch im Laufe der nächsten Stunden noch ausgetauscht.

Den ernsten Gesprächen und dem Ausflug der besonderen Art (ins Krankenhaus) folgte dann ein stärkendes Burger-Buffet und abrundend ein Film. Natürlich ein Liebesfilm und wie könnte es anders sein: „Die Schöne und das Biest“ 

Mit Musical-Ohrwurm im Kopf machten sich am Sonntagmorgen die Teilnehmer auf zum Gottesdienst der Ortsgemeinde, wo sie erfreut begrüßt wurden. Passenderweise handelte die Predigt von unserer Bestimmung als Christen „Salz und Licht der Welt“ zu sein. Die Gottes Liebe rüstet uns aus und in Liebe zu IHM lassen wir uns senden, um in Liebe die Welt zu schützen und den Menschen zu leuchten. Zuletzt ging die Liebe der fleißigen Bäcker und Helfer nochmals bei einem ausgiebigen Brunch durch alle Mägen und motivierte zum gemeinsamen Packen und Putzen. Schlussendlich folgte der Abschied die liebgewonnenen Teilnehmer untereinander mit dem Trost teilweise noch eine lange Autofahrt miteinander zu verbringen oder sich im Ferienbibelkreis wieder zu sehen… 

Die SENF brachte „Würze“ in das Thema Liebe und „geschmackvolle Schärfe“ in so manches Gespräch -da sage nochmal einer, Liebe mache blind!

Mittwoch, 11. Juli 2018

Sing and Pray

An dieser letzten Großgruppe im Semester sind wir noch einmal zusammengekommen, um Gott für alles zu danken, was er für uns getan hat, und ihm aber auch alles hinzulegen, was uns bewegt und beschäftigt. Elisabeth Reinhard war eingeladen und hat eine ermutigende Andacht gehalten.  Im Anschluss sind wir Gott mit viel Lobpreis und Gebet begegnet. Einige alte Hasen aus der SMD hatten die Gelegenheit sich mit ein paar warmen Worten zu verabschieden und die neuen Leiter wurden an diesem Abend ebenfalls gewählt und gesegnet.

So lässt sich guten Mutes ein schönes Semester beenden und voller Vorfreude an ein neues Semester denken. Doch vorerst geht es bei uns in der vorlesungsfreien Zeit mit dem FerienBibelKreis (FBK) weiter. Dazu treffen wir uns jeden Mittwoch ab 18. Juli um 19:30 in den Räumen der LKG in der Bismarckstraße 19 in Erlangen. Wir freuen uns auf Dich!

 

 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Ist der Kosmos für den Menschen gemacht? -- Die merkwürdige Feinabstimmung der Naturkonstanten auf Leben hin

Diesen Mittwoch durften einen Vortrag von Prof. Dr. Hägele, einem Professor für angewandte Physik an der Universität in Ulm, genießen. Zu Beginn erklärte Professor Hägele etwas über den derzeitigen Stand in der Kosmologie. Er trug einige Beispiele von Konstanten vor, die einer sogenannten Feinabstimmung folgen. Gäbe es geringfügige Veränderungen in den Konstanten, dann wäre biologisches Leben wie wir es heute kennen nicht möglich. Natürlich erwächst daraus die Frage ob der Mensch sich dem Kosmos einfach angepasst hat, oder ob der Kosmos vielleicht für den Menschen gemacht sein könnte. Freeman Dyson, ein Physiker und Mathematiker fasste zusammen : „Wenn wir ins Universum hinaus blicken und erkennen, wie viele Zufälle in Physik und Astronomie zu unserem Wohle zusammengearbeitet haben, dann scheint es fast, als habe das Universum in einem gewissen Sinne gewusst, dass wir kommen.“ Dass diese Frage offen bleibt und großes Potential zu Diskussionen bietet, zeigten die interessierten Fragen aus dem Publikum, am Ende des Vortrags.