Freitag 20. - Sonntag 22. Juli

SemesterEndFreizeiT

Liebe geht durch den Magen….
…das hat die Semsterendfreizeit unter dem Motto „Finde die Liebe deines Lebens…“ vielfach bestätigt. Gleich nach der Ankunft in dem hübschen Freizeithaus des CVJM in dem idyllischen Bobengrün begann das vorbereiten des Grill-Festmahls. Bei schönem Wetter und mit guter Laune genossen die 12 Teilnehmer den Beginn der gemeinsamen Zeit. Am späten Abend folgten dann Begegnungen der besonderen Art: beim „Kleeblatt von Bobengrün“ fand nicht nur „Stella“ ihren unbekannten Traummann, sondern auch der Rest der Gruppe lernte einige SMDler von einer ganz neuen Seite kennen… Daraufhin konnte jeder ein bisschen was von seiner romantischen Ader preisgeben und dabei gleich die Namen der anderen lernen. Natürlich durfte auch ein Spaziergang unter dem Sternenhimmel nicht fehlen, auch wenn diese sich nur vereinzelt am wolkenbedeckten Himmel entdecken ließen.

Der nächste Morgen holte dann recht abrupt vom Flug Richtung Wolke 7 auf den Boden der Tatsachen zurück: Während einige das Frühstück beinahe verschliefen, musste einer der Leiter mit Magenkrämpfen ins Krankenhaus gebracht werden. Liebe geht durch den Magen -was sollte man daraus schließen? Lag es etwa am Senf?... Bis zuletzt blieb das Geheimnis ungelüftet, doch der abendliche Besuch als ganze Truppe im Krankenzimmer war schon beinahe ein Highlight der Freizeit. Auch dort konnte geredet, gelacht und gespielt werden und zuletzt durften wir -Gott sei Dank-am Sonntag auch alle wieder gemeinsam gesund abreisen. 

Doch vom Magen zurück zur Liebe: ihre Rolle in der Bibel und in zwischenmenschlichen Beziehungen brachte
uns Sieglinde Quick am Nachmittag in drei Etappen nahe. Erst beschäftigten wir uns mit der Liebe Gottes im Alten und Neuen Testament und auch im Vergleich zu unserem heutigen Begriffsverständnis davon. Nach leckerem Pizza-Mittagessen folgten Die 5 Sprachen der Liebe nach Gary Chapmans mit Beispielen aus Sieglindes Erfahrungen. Nach Kaffee, Tee und viel Kuchen konnte im Austausch in Kleingruppen herausgefunden werden, welchem Typ man entspricht: Einige fanden ihren „Liebestank“ und dessen Weitergabe in Lob und Anerkennung. Andere blühen auf durch gemeinsame Zeit, Geschenken oder auch praktische Hilfe. Die fünfte Möglichkeit, Liebe zu (er-)leben, ist Körperkontakt bzw. Zärtlichkeit. Neben zögerlichen Überlegungen von einigen, zu welcher Sprache sie sich zählen, kamen auch spannende Diskussionen auf, ob man überhaupt nur eine der Sprache spricht, ob es Sinn macht, sie in solche Gruppen einzuteilen, und was das für meine Liebe zu Gott und meinen Mitmenschen bedeutet. Viele Gedankenanstöße und Gesprächsstoffe wurden geweckt und auch im Laufe der nächsten Stunden noch ausgetauscht.

Den ernsten Gesprächen und dem Ausflug der besonderen Art (ins Krankenhaus) folgte dann ein stärkendes Burger-Buffet und abrundend ein Film. Natürlich ein Liebesfilm und wie könnte es anders sein: „Die Schöne und das Biest“ 

Mit Musical-Ohrwurm im Kopf machten sich am Sonntagmorgen die Teilnehmer auf zum Gottesdienst der Ortsgemeinde, wo sie erfreut begrüßt wurden. Passenderweise handelte die Predigt von unserer Bestimmung als Christen „Salz und Licht der Welt“ zu sein. Die Gottes Liebe rüstet uns aus und in Liebe zu IHM lassen wir uns senden, um in Liebe die Welt zu schützen und den Menschen zu leuchten. Zuletzt ging die Liebe der fleißigen Bäcker und Helfer nochmals bei einem ausgiebigen Brunch durch alle Mägen und motivierte zum gemeinsamen Packen und Putzen. Schlussendlich folgte der Abschied die liebgewonnenen Teilnehmer untereinander mit dem Trost teilweise noch eine lange Autofahrt miteinander zu verbringen oder sich im Ferienbibelkreis wieder zu sehen… 

Die SENF brachte „Würze“ in das Thema Liebe und „geschmackvolle Schärfe“ in so manches Gespräch -da sage nochmal einer, Liebe mache blind!