Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Mission Possible?!? 

Mission

Die erste Mission heute Abend: Zettel ziehen, auf dem Zettel steht dann die nächste Mission: Jeden, dem man heute Abend begegnet, so zu begrüßen, wie’s auf dem gezogenen Zettel steht und sein Land (oder besser gesagt den entsprechenden Tisch) finden. 

Kaum hat man Platz genommen, geht’s auch schon los.  Wir hören von der Mission Mr. X zu finden (wenn du die Rückschau noch vor dem 17.06.2017, liest, dann gilt das auch für dich 😉! Sei dabei, 17.06.2017, 15.00 Uhr, Bismarckstr. 19…) Und vor allem hören wir von Gottes Mission. Nina Sterneck erzählt sehr persönlich, was es für Sie heißt in Gottes Auftrag, in seiner Mission unterwegs zu sein: „Mission heißt für mich, Menschen mit dem lebendigen Gott der Bibel bekannt zu machen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ 

Der Missionar muss nicht unbedingt der coole Typ mit dem Mikro sein, der einmal um die halbe Welt gereist ist. Du bist Missionar. Du bist in Gottes Mission unterwegs. Wenn wir lustige Katzenvideos auf Facebook teilen können, weil wir die cool finden, was spricht denn dann dagegen, die coolste Botschaft überhaupt zu teilen? Die Botschaft das Jesus einen hohen, den höchsten Preis für DICH bezahlt hat. 

Ich würde sagen: Mission Possible!!! Jetzt liegt’s an dir… 

In der Fremde ...

In der Fremde...

…das heißt nicht nur ein fremdes Land … eine fremde Stadt … vielleicht eine fremde Uni … fremde Menschen …

… in der Fremde heißt auch lernen. Und getreu diesem Motto durften wir lernen, lernen von der Gastfreundschaft der Christen in Indien, die nichts weiter anbieten können als ihr Gebet, damit aber oft mehr geben, als wir bereit sind zu geben. Lernen von Arabern in Israel, die einen einfach mal im Supermarkt zum Abendessen einladen. Aber auch von sprachlichen- und kulturellen-Herausforderungen. Und wir durften von Jesus lernen, von der Liebe, die er den Menschen, allen Menschen entgegenbringt, egal wo sie herkommen und von dem Vertrauen, das er in Gott, in Gottes Plan hat, egal wo er gerade ist.

…in der Fremde heißt aber nicht nur lernen, in der Fremde heißt auch genießen. Gutes Essen, Gemeinschaft mit anderen Menschen…

…und so durften wir nicht nur lernen (was wir ja ohnehin schon den halben Tag in der Uni tun ;-), sondern auch genießen, Gemeinschaft mit anderen Menschen, mit anderen Christen, aber auch Gemeinschaft mit Gott.

(Was) glaubt Wissenschaft? Was glaubst du?

Ein Hörsaal, knapp 200 junge Menschen und ein Professor für Theoretische Physik. Klingt eigentlich nach ganz normalem Studentenalltag. 

Bei genauerem Hinsehen fällt allerdings auf, dass hier etwas nicht stimmt. Neuankömmlinge werden mit einer bunten Schultüte begrüßt, das Werfen von Papierfliegern ist ausdrücklich erwünscht und die jungen Menschen blicken nicht verträumt in ihr Smartphone und schauen sich die aktuellen Top Jodel an…. 

Sie lauschen gebannt der Stimme von Prof. Dr. Dr. h.c. Paul-Gerhard Reinhard. Hören sich an wie er die Allwissenheit der Wissenschaft in Frage stellt und eine ganz persönliche Antwort auf Frage nach dem WIE wir leben sollen liefert, die die Wissenschaft nicht beantwortet, nicht beantworten kann: GOTT. Aber auch er lässt sich und sein Bild hinterfragen.  

Und damit sind wir eigentlich schon mittendrin, mittendrin im Sommersemester 2017. UNTERWEGS mit einer Frage die DEIN Leben verändern kann: (Was) glaubt Wissenschaft? Und was glaubst du? 

(Seelsorge-)SENF

 

Die Semester-ENdFreizeit (SENF) ist immer ein guter Anlass Freunde einzuladen und gemeinsam das Semester ausklingen zu lassen. Dieses Mal waren wir in dem schönen Körbeldorf, knapp 70 km von Erlangen. Es gab Zeit für gemeinsame Erlebnisse: Spaß, Spazieren, Sport und Spiele, Spülen, Sprechen, Singen und Sinnsuchen... und Sauber machen. Aber es gab auch Zeit um uns einem Thema zu widmen, dass in vielen Gemeinden zu kurz kommt: Seelsorge.

Conny und Ricardo Wiedenbrüg haben viel Erfahrung damit. Sie konnten uns Grundlagen des Gespräches mit Ratsuchenden in sehr einprägsamen Bildern und Übungen näher bringen. Dabei wurden die Chancen und Grenzen von Seelsorge klar. Man kann mit kleinen Dingen viel erreichen, man muss sich aber auch der Grenzen seiner Fähigkeiten klar sein.

Es war eine coole Gemeinschaft und viele lobten den praktischen Input. Herzlichen Dank noch mal an alle Beteiligte, die ein solches Wochenende möglich gemacht haben.

 

 

 

 

 

 

Die SMD schmettert mal drauf!

 

Du fragst dich, was wir außer Studieren, Essen, Beten, Schlafen, Atmen und verrückten Aktionen sonst noch machen? Da hätten wir ein Beispiel: Volleyball spielen!!

Am Freitagabend hat die KHG Erlangen zum alljährlichen Volleyballtunier eingeladen und dieser Einladung folgten insgesamt neun Teams, eins davon bestehend aus sieben SMDlern. Anscheinend hat unser Name uns angespornt und mit einem "Schmetter mal drauf!" ab und an kämpften wir uns in drei Stunden auf den dritten Platz und verteidigten damit unsere Treppchenposition aus dem vergangenen Jahr!

 

 

 

 

 

Time to say Goodbye...

 

… vom Wintersemester 2016/2017. Ein Semester voller Hochs und Tiefs. Ein Semester, in dem jeder von uns viel gehört, gelernt und erlebt hat. Ein Semester also, dessen Ende man feiern muss. Und wie geht das besser, als mit ca. 100 anderen Studierenden, zwei Bands und viel Dankbarkeit, Gesprächen und guten Worten.

Und genau das haben wir am letzten Mittwoch in diesem Semester gemacht. Beim allsemesterlicher Semesterend-Sing-and-Pray gab es neben viel Musik auch Zeit zum Beten, Danksagungen und die Leiterübergabe an unsere neuen alten Leiter.

Ein Abend mitten in der Prüfungszeit. Ein Abend, um zur Ruhe zu kommen. Ein Abend, um Revue passieren zu lassen. Ein Abend zum Lachen und/oder Weinen. Ein Abend, um Freunde zu treffen. Ein Abend, an den man sich noch lang gern zurückerinnert!

 

 

 

 

 

 

Die Faszination des Geldes

 

„Es klingt hart, aber so ist es in der Wirtschaft halt.“

Ein Satz, den man sich denken kann. Der aber nochmal eine ganz andere Bedeutung bekommt, wenn man ihn ausspricht. Und nochmal anders, wenn er von einem Mann wie Markus Bohni ausgesprochen wird. Der Schweizer ist seit Jahr und Tag im Finanzwesen tätig, das Geld und die Macht faszinierten ihn. Mit 43 hätte er in die Rente gehen können – doch dann kam die Finanzkrise. Und damit die Fragen: „Worauf habe ich mich da eigentlich eingelassen?“, „Wie kann ich meinen Job mit meinem Christsein vereinbaren?“, „Macht mir der Beruf Spaß oder will ich nur die Kohle?“, „Wie stark lasse ich mich von meinem eigenen Ehrgeiz lenken und kontrollieren?“

Indem er aus seinem Leben und von seinen Erfahrungen erzählte, konnte er jedem Zuhörer Impuls mitgeben:

  • Christsein in so einem Beruf heißt in erster Linie dazu zu stehen, was man tut. Markus Bohni handelt so, dass er seine Entscheidungen seinen Kindern erklären kann!
  • Das Geld kommt von allein! Auch wenn wir es uns noch nicht vorstellen können, wir werden alle später einen tollen Job haben. Also müssen wir aufpassen, dass wir nicht käuflich werden!
  • Inwieweit habe ich das Geld oder das Geld mich in der Hand? Woher nehme ich meine Anerkennung?
  • Du kriegst immer weniger, als Deine Dienstleistung wert ist, warum solltest du sonst angestellt werden?
  • Ja, die Wirtschaft ist hart, sie auch nicht fair. Aber sie ist halt so. In anderen Berufen sieht es nur anders aus, aber es ist nicht wirklich anders.

Markus Bohni hat einen Weg gefunden, Christ zu sein und in der Wirtschaft zu arbeiten. Er ist inzwischen in der Restruktuierung von Unternehmen tätig und hat gelernt, mit dem Fallstrick Ehrgeiz und der Macht des Geldes umzugehen – und er lernt es jeden Tag neu.

Der Abend zeigte uns, dass es in der Wirtschaft vielleicht doch gar nicht so korrupt zugeht wie gedacht (man wird nicht vom Chef dazu aufgefordert, irgendetwas zu verdrehen oder zu beschönigen oder gar zu lügen) und gleichzeitig viel korrupter als gedacht (nennen wir Manipulation doch einfach Intensivierung). Aber so ist es in der Wirtschaft halt.

 

 

 

 

Glaube...Antwort...Gott...Beten...

Reinkommen. Jacke aufhängen. Leute begrüßen. Umschauen. Hinsetzen. Ankommen. Viele Menschen. Junge Menschen. Ältere Menschen. Bekannte Menschen. Unbekannte Menschen. Allianz. Gedämpftes Licht. Überall Kerzen. Überall Lichterketten. Atmosphäre wahrnehmen. Zur Ruhe kommen. Musik. Eine geniale Band. Lobpreis. Gott loben. Singen. Freuen. Bei Gott ankommen. Atmosphäre an sich ran lassen. Input. Was ist Glaube? Glaube ist Für-wahr-Halten. Glaube ist Überzeugungen leben. Glaube ist Beziehung. Beziehung zu Jesus. Glaube ist Leben. Glaube ist ein Geschenk. Angebot Gottes. Ausgefülltes Leben. Friede. Freiheit. Sinn im Leben. Ergibt keinen Sinn. Dafür umso schöner! Dankbar. Völlig angekommen. Unsere Antwort. Zeit. Zeit zum Beten. Verschiedenste Gebetsstationen. Freiheit. Kopf leer beten. Befreiung. Musik. Auszeit. Sorgen wegbeten. Freude bleibt. Friede bleibt. Schönheit bleibt. Verbunden. Verbunden mit Gott. Verbunden mit Gemeinschaft. Freunde. Geschwister. Segen. Dankbares Herz. Licht an. Zeit. Zeit zum Austausch. Lachen. Kuchen. Tee. Reden. Reden über Gott und die Welt. Gemeinschaft. Freunde. Geschwister!

 

 

 

 

Die Uhr tickt...manchmal viel zu schnell!

Die beste Medizin ist ein Arzt. Ein Arzt, der ehrlich ist und Zeit mitbringt, auch wenn sie nicht bezahlt wird. Der Zeit mitbringt in eine Situation, in der wortwörtlich lebenswichtige Fragen entschieden werden oder schon entschieden wurden. Zeit für Patienten auf der Intensivstation, wo über lebensverlängernde Maßnahmen entschieden wird. Zeit darüber nachzudenken, was „er will“ und nicht was „ich will“. Zeit für Patienten auf der Palliativstation, für die es keine Heilung mehr gibt, gibt es tröstende Worte und Zuwendung. Zeit für die Angehörigen. Zeit ist ein Geschenk, sie ist Medizin, die absolut nebenwirkungsfrei ist. Zeit…

Zeit, vorher das zu klären, wofür man eventuell keine Zeit mehr haben wird. Zeit, um Beziehungen in Ordnung zu bringen. Zeit, um sich Gedanken über den Sinn meines Lebens zu machen. Zeit, um sich mit seinem Lebensende oder das von anderen auseinanderzusetzen. Denn für jeden läuft die Zeit ab und jeder stirbt anders oder, wie Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizin, ausdrückte: „Jeder Jeck ist anders.“ Er und Dr. Alexander Hunsicke (stellv. Oberarzt Anästhesie) erzählten uns viel aus ihren Erfahrungen und Ansichten rund um die Themen Intensivmedizin, Maximaltherapie, Sterbehilfe, Begleitung von Patienten und Angehörigen, …

Zeit, um Fragen zu stellen. Und die gab es reichlich. Nur tickte die Uhr auch an diesem Abend, und zwar viel zu schnell!