Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Es weihnachtete die Waldweihnacht

Alle Jahre wieder hieß es auch für die SMD: Weihnachten steht vor der Tür.

Bei der legendären Waldweihnachten durften neue und alteingesessene SMDler gemeinsam mit vielen Freunden und Gästen raus an die Luft. Wind und Wetter wurde nicht gescheut, wir wanderten kreuz und quer durch den Meilwald. Auch den Instrumenten machte das nichts aus, so durften wir wunderschöne Weihnachtslieder hören und singen. Nach einer Andacht zum Thema Besinnlichkeit in der Adventszeit und bevor die Füße dann doch abgefroren sind, ging es zurück ins Warme der ESG und hin zu Punsch, Glühwein, Plätzchen, Mandarinen, Nüssen, … Nun war Zeit und Raum, um zu reden, zu lachen und einfach die Gemeinschaft zu genießen!

 

 

 

"Viele Religionen, ein Gott?"

 

„Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen… Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.“

 

So begann Fabian Mederacke (Diplom-Theologe und Regionalreferent für die Hochschul-SMD) seinen Vortrag darüber, ob wir alle an denselben Gott glauben. Quintessenz: wenn man sich etwas mit den unterschiedlichen Religionen auseinander setzt, kann man diese These wohl kaum vertreten! Sie könnten nicht unterschiedlicher sein!

Verdeutlicht wurde uns das ganze am Thema Leid – und zwar sehr anschaulich! „Shit happens..“ heißt dann wohl bei den verschiedenen Religionen:

„Shit is an illusion.“ bei der östlichen Philosophie/Hinduismus/Zen-Buddhismus

„Shit is irrelevant.“ beim materialistischen Naturalismus

„Shit is Allahs will.” im Islam

„Shit is an accident.“ ist die Auffassung des Animismus

„Why does shit happens to us?“ fragen die Juden

„Jesus makes gold out of shit“ sagen die Anhänger des Christentums

 

Ein spannender, nicht ganz einfacherer, aber aufschlussreicher Abend liegt hinter uns! Die Frage, warum man glauben könnte, dass wir alle an einen Gott glauben, nehmen wir mit heim. Die Gewissheit, dass Gott uns Trost bei Leid und auch bei allem anderen schenkt, dürfen wir im Herzen behalten!

 

 

"Weil ich es wert bin...?"

 

Wenn andere Dich beobachten, fühlst Du Dich dann wohl? Wertest Du die Leistungen/Eigenschaften der anderen ab, um Dich besser zu fühlen? Bestimmt unser Selbstwert nicht darüber, wie wir handeln? Bestimmt er nicht auch darüber, ob ich hier in diesem Leben da sein darf?
Welche Wertschätzung in Deiner Familie war an Bedingungen geknüpft, welche nicht? Was ist Deine beste Eigenschaft, was ist Deine schlechteste? Auf welche Menschen willst Du einen guten Eindruck machen und wie schaffst Du das? Und denkt Gott eigentlich über mich?

Mit vielen Fragen konfrontierte Elke Hieckmann an diesem Mittwoch-Abend. Viele davon beantwortete sie selbst, einige muss jeder für sich beantworten… Denn Wertschätzung ist ein Thema, was jeden etwas angeht. Wertschätzung ist mehr als ein Danke.

Nicht jeder Dahergelaufene kann meinen Wert sehen und einschätzen, das kann nur jemand, der Experte ist! Also, wie würde ein Zeugnis aussehen, dass Gott Dir gibt?

„Wenn Schokolade die Antwort ist, wen interessiert dann die Frage?“ – mit diesem so für diese Frau passenden Satz entließ Elke Hieckmann uns in den Abend – mit genug Fragezeichen auf der Stirn, aber auch einem Lächeln. Denn Gott mag Dich, ohne „wenn“ und ohne „aber“!

 

 

SAFT

 

„Wie viel Aufbackbrötchen sind das in dem Karton?“ „Äh- …. 90 Stück also 15 Packungen?“

Wenn man für rund 25 Leute für ein Wochenenende einkauft kann wird man von der Kassiererin leicht schief angeguckt. Verständlicherweise. Denn wenn man es umrechnet würde die Menge an Essen für eine Person für ein ganzes Jahr reichen, wenn die Sachen nicht schlecht werden würden. Bei 25 Leuten heißt das ein Wochenenende sehr gut und reichlich zu essen. Wir sind am Freitag abend alle im eisigen Geiselwind angekommen und haben das Haus des CVJM auch gleich in Beschlag genommen. Nach dem Abendessen haben wir mit einer kurzen Vorstellungsrunde und Worship gestartet, bevor wir mit Thomas gleich ins Thema getaucht sind. Warum glauben wir etwas jemanden? Wenn man diese Frage an der Uni diskutiert ist das je nach Studienfach und wissenschaftlicher Theorie eine etwas kompliziertere Diskussion. Aber so war es mal spannend das von einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Beendet haben wir den Abend je nach Geschmack mit Gesprächen oder Spielen. Am nächsten Morgen haben wir mit Kleingruppen in den Tag gestartet. Vormittags gabs dann nochmal Input von Thomas bevor sich zwei Teams bei einem wilden Chagga-Spiel im großen Saal battelten. Das für den Nachmittag geplante Geländespiel haben wir wegen des eher Bescheidenen Wetters nach drinnen verlegt. Dank der vielen Treppen die wir dabei gelaufen sind haben wir damit das Work-out für die nächste Woche auch erledigt gehabt. Der restliche Nachmittag bestand aus viel-guten-Kuchen-essen und relaxen. Abends hat uns dann Thomas ein bisschen was über die DDR, Christsein in der DDR und seine ganz persönliche Erfahrung mit Ausreisemöglichkeit über Ungarn und dem Mauerfall erzählt. Und da die meisten von uns Kinder der 90er sind und darüber nur die Standardfacts aus dem Geschichtsunterricht und die Wiedervereinigungsdokus aus dem Fernsehen kannten war das auch echt spannend. Am nächsten Morgen sind wir nach Kleingruppe und Frühstück in den Gottesdienst des CVJM gegangen der im Haus statt fand. Vor allem die CVJM-Band hat sich mega über unseren Gottesdienstbesuch gefreut, da wir alle ihren neuen Lieder schon kannten und kräftig mitgesungen haben. Nach dem Mittagessen und gemeinsamer Putzaktion sind wir dann alle wieder Richtung Erlangen abgefahren. Wir hatten eine tolle Zeit und freuen uns schon auf die nächste SMD-Freizeit!

 

 

Welcomeabend

Das neue Semester ist am Laufen, und damit das neue SMD-Semester ebenso!

Gestartet haben wir mit einem kunterbunten Welcome-Abend mit viel Spaß und Spaß! Viele "Erstis" und neue Gesichter wurden mit einer Schultüte willkommen geheißen und dann hieß es, um die Wette Crazy Cookies zu essen, Zielwerfen mit vielen bunten Bällen, Menschenbingo spielen und dabei Leute finden die genau so hoch wie du springen können oder die selbe Farbe des Oberteils haben und schließlich die Wette, wer den höchsten Turm bauen kann -  das alles unterbrochen von "Werbepausen", Liedern und einem Input. Alles in allem ein spaßiger Abend, der Lust auf mehr macht!

 

 

Markustheater

Vor einem Dreivierteljahr haben wir beschlossen, dass es losgeht. Dann ging es los. Schauspieler finden, Leute begeistern, Raum buchen, Regisseur finden. 

Und dann: Start fürs Lernen. Sechs Wochen lang haben vierzehn Schauspieler den Ablauf der Geschehnisse im Markusevangelium gelernt. Einer nur musste Text lernen. Marwin hat mit viel Fleiß und Hingabe den Text von Jesus gelernt. 

Und dann gingen die Proben los. Innerhalb von einem Wochenende haben wir mit Hilfe von Johannes Wagner das Theater mit Leben gefüllt. 

Und dann kamen die Aufführungen. Am Montag waren fast alle Plätze im Redoutensaal besetzt und schon bei den ersten Szenen stimmte die Chemie zwischen Schauspielern und Zuschauern. Am Dienstag mussten Stühle dazugestellt werden, so viele Leute kamen! Auch die zweite Aufführung war ein großer Erfolg. Der Funke ist wieder übergesprungen und vor allem in der zweiten Hälfte konnte man die Spannung fast mit Händen greifen. An beiden Tagen war es beim Höhepunkt des Stückes, der Kreuzigung, im Saal mucksmäuschenstill. Beide Abende endeten mit tosendem Beifall. 

Und dann war es vorbei. Nach den Aufführungen blieben noch viele Leute zu Snacks und Getränken und es wurde noch lang über das Stück gesprochen. Am Mittwoch, also einen Tag später, wurde zum Grillen ins Pacelli-Haus eingeladen. Auch hier war eine gemütliche Atmosphäre mit vielen guten Gesprächen, viel guten Essen und vielen tollen Gästen. 

Und wie geht es jetzt weiter? Wer mehr erfahren will über diesen Jesus, um den es im Markustheater ging, kann zum Glaubensgrundkurs kommen, der jetzt angeboten wird. Voraussichtlich findet er am 28. und 30. Juni statt (Ort wird noch bekannt gegeben).