Das gabs bei uns in der letzten Zeit - Viel Spaß beim Stöbern.

Mittwoch, 30. Mai 2018

Depression - Mein Feind und Helfer

„….Er ist nicht mehr wie früher….seine Stimmung ist immer niedergedrückt…..nichts macht ihm mehr Freude….er weiß selbst nicht, wie er da wieder rauskommt…. Was kann man tun?“ – mit einem kleinen Anspiel nahmen uns drei SMDler mit in die Lebensrealität von Menschen, die unter Depressionen leiden und sprachen aus, welche Gedanken Angehörige und Freunde bewegen.

Im Anschluss daran durften wir die Traumatherapeutin Elke Hieckmann begrüßen, die mit uns ihre Erfahrungen im Umgang mit depressiven Menschen teilte. Sie brachte damit ein sensibles und gesellschaftlich sehr aktuelles Thema zu Sprache. In ihrem Vortrag erklärte sie, was unter Depression zu verstehen ist, wie es zu einer Depression kommen und wie man Betroffenen helfen kann. Dabei betonte sie aber auch deutlich die eigenen Grenzen, die die Menschen im Umfeld respektieren sollten. Zentrales Thema war der Selbstwert eines Menschen, welcher in der heutigen Zeit häufig an Bedingungen geknüpft ist. Als christliche Beraterin machte Frau Hieckmann auf den unbedingten Wert aufmerksam, der jedem Menschen innewohnt. Ein Wert der sagt „Du bist das Leben Gottes wert!“.

 

Mittwoch, 16. Mai 2018

Vom Schurken zum Beter

Wie würdest du dich fühlen, wenn du 40.000.000€ hättest? Josef Müller weiß, wie sich das anfühlt.
Der Autounfall, der ihn mit 17 Jahren zum Rollstuhlfahrer macht, kann ihn nicht stoppen, hier beginnt seine Geschichte erst richtig. Er wird Steuerberater, baut sich seine eigene Kanzlei auf und kommt zu viel Geld, als ihn ein Amerikaner beauftragt, sein Erbe anzulegen. Josef hat alles, was man sich nur wünschen kann: Autos, Personal, ein Leben im Luxus. Richtig glücklich macht ihn das nicht. Trotzdem gibt er alles dafür, seinen Reichtum zu erhalten, und nutzt dafür auch illegale Methoden.
Auf der Flucht vor der Justiz überkommen ihn plötzlich Suizidgedanken. Da hört er eine Stimme, die ihn vom Selbstmord abhält, und spricht sein erstes persönliches Gebet. Im Gefängnis liest er in der Bibel und findet bei Gott eine Freude, die er sich mit all dem Geld nicht kaufen konnte, und die sein Leben verändert. Heute begeistert es ihn, wie großzügig Gott ihn immer wieder beschenkt, sodass er seine Millionen kein bisschen vermisst.
Was für eine beeindruckende Lebensgeschichte, die uns einen ganzen Abend lang fasziniert hat!

 

Mittwoch, 2. Mai 2018

Freier Wille in der Bibel

Die Debatte um den (un)freien Willen ist keine neue Debatte. Pfarrer Andres Synofzik aus der evangelischen Kirchengemeinde Niederkaufungen hat sich mit dem Thema „freier Wille“  und „Freiheit“ auseinander gesetzt und uns berichtet, wie wir „Freiheit" aus Sicht der Bibel verstehen können. 
Freiheit können wir in unserem Alltag als zwischenmenschliches Geschenk erleben und Sie wird uns durch Freiheitsrechte gewährt. Freiheit ist niemals absolut, sondern relativ auf einen Moment oder eine Sache beschränkt. Gott hat den Menschen zur Freiheit geschaffen und es ist unsere biblische Bestimmung, in Freiheit zu leben.  Der Mensch an sich ist unfrei, aber wer auf Gott vertraut und erlöst ist durch Jesus Christus, kann in Freiheit leben. Der freie Wille ist ein unverdienter Zuspruch Gottes, der mit Jesus Christus auf die Welt kam. 
Einer der Kernaussagen von Pfarrer Synofzik war, dass es Freiheit nur IN Gott gibt. Verdeutlicht hat er seine Aussage anhand eines Lenkdrachen. Fest an den Schnüren zieht er seine Kreise frei im Wind, mal höher, mal tiefer. Sind die Schnüre aber nicht mehr da, verliert er seine Kontrolle in den Stürmen und stürzt unaufhaltsam auf den Boden. 
Gott eröffnet uns Menschen einen Raum der Freiheit, in dem wir zu seinen Kindern werden dürfen. Mit dem Vertrauen auf Gott wird uns Geborgenheit und Freiheit immer wieder neu geschenkt und bringt uns Frieden. Unfreiheit ist unsere Wirklichkeit vor Gott, doch nur durch Ihn erleben wir wahre Freiheit.  
 

 

 

Mittwoch, 18. April 2018

Faktisch, postfaktisch, postmodern?

Unter diesem etwas sperrigen Titel führte uns Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann ein in eine der zentralen Herausforderungen der heutigen Gesellschaft: Ist meine Überzeugung wahr? Und wenn ja, dann auch für alle anderen? Oder nur für mich? Und versteht mein Gegenüber überhaupt, was ich von ihm will, wenn ich sage, meine Überzeugung entspricht der einzigen/meiner Wahrheit?

Als Antwort auf diese Fragen präsentierte Prof. Hempelmann die Mindset-Theorie, nach der wir in unseren Wahrheitsansprüchen in drei grundsätzlich unvereinbaren Kategorien agieren:

  1. Prämodern-Traditionsorientiert:

o   Die eine Wahrheit ist traditionell bekannt und sollte jedem klar sein.

o   Sie verbindet die Gemeinschaft.

  1. Modern-kritisch:

o   Alles muss kritisch hinterfragt werden, um der einen Wahrheit auf die Spur zu kommen.

o   Wahrheit spaltet die Gesellschaft in die, die daran glauben und die, die nicht daran glauben. 

  1. Postmodern-pluralistisch:

o   Jeder hat seine eigene Wahrheit, eine allgemeingültige Wahrheit gibt es nicht.

o   Wahrheit isoliert den Einzelnen und fragmentiert die Gesellschaft.

Da jede dieser Kategorien in sich logisch absolut nachvollziehbar ist, aber von grundverschiedenen Denkvoraussetzungen ausgeht, müssen Menschen bei der Kommunikation ihres Wahrheitsanspruchs darauf achten, die Annahmen des Gegenübers wahrzunehmen und die eigenen nicht vorauszusetzen.

„Demütig sein und offen werden!“

Mit dieser und weiteren Empfehlungen für eine erfolgreiche und gewinnbringende Kommunikation von Wahrheit und dem Schlusswort „Lasst euch versöhnen mit Gott“ (2. Kor 5,20) und miteinander, ermutigte Prof. Hempelmann die Anwesenden, offen aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen, so wie er sich auch begeistert dem Diskurs in der offenen Fragerunde stellte.

Alles in Allem war der Vortrag eine spannende Abwechslung zum manchmal doch eher monotonen Vorlesungsalltag und machte Lust auf mehr. Weitere ähnliche Themen werden in der Apologetik-Gruppe jeden Montag 19:30 Uhr im Familienzentrum in der Bismarckstraße 19 diskutiert und in der Großgruppe am 2. Mai geht es mit einem spannenden Vortrag zum Thema freier Wille weiter!

 

 

 

 

Mittwoch, 11. April 2018

Welcome-Abend

Der Welcome Abend – oder auf Spur von Mister X

In kleinen Gruppen haben wir uns auf die Suche nach einigen Verbrechern begeben, die in Erlangen ihr Unwesen trieben. Es hieß 7 Charaktere mit jeweils einem markanten Erkennungszeichen aufzuspüren. Die Verfolgungsjagd ging durch die ganze Innestadt:

Sätze wie: „Achtung, da an der Kirche – der Karo Bube mit seiner Warnweste“ oder „Schnell, ich glaub ich hab dahinten eine im Arztkittel gesehen!“ hallten durch Erlangen.

Anschließend kamen noch einmal alle im Pacelli Haus zusammen. Neben einem lebensnahem Input über ‘Glaube im Alltag‘ konnte man sich mit Snacks und Getränken von der Anstrengung erholen. Mit guter Gemeinschaft und Gesprächen haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

 

 

Mittwoch, 7. Februar 2018

Sing and Pray

An dieser letzten Großgruppe im Semester sindwir noch einmal zusammengekommen, um Gott für alles zu danken, was er für uns getan hat, und ihm aber auch alles hinzulegen, was uns bewegt und beschäftigt. Mit viel Lobpreis und Gebet sind wir Gott begegnet und haben ihn erhöht, denn er ist es, worum es geht und warum es die SMD überhaupt gibt! So let’s encounter God!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. Januar 2018 

Historizität der Bibel

Die Historizität der Bibel…

…oder hält die Bibel der Prüfung durch einen Historiker stand? Dieser Frage hat sich Dr. Andreas Gerstacker von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg mit uns gestellt.
Macht es denn überhaupt Sinn, die Bibel soweit zu hinterfragen? Jemand zum glauben überreden kann ich ja doch nicht. – Stimmt! Das konnte und wollte Andreas Gerstacker aber auch gar nicht. Aber er hat eindrucksvoll gezeigt, dass viele Indizien dafürsprechen, dass die vier Evangelien auf Historischen Ereignissen beruhen. Und damit konnte er Steine aus dem Weg räumen, Steine die einer lebendigen Beziehung zu Gott im Wege stehen. Gibt’s in deinem Leben vielleicht auch solche Steine? Sagst du, das ist eh alles Quatsch was die Christen glauben? Oder glaubst du vielleicht schon, willst deinen Glauben aber besser begründen können? Dann schau doch einfach mal bei einer unserer Großgruppen vorbei…

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 17. Januar 2018

Allianzgebetswoche

Erlangen betet!

SMDler und Gläubige aus verschiedenen Gemeinden rund um Erlangen trafen sich am Mittwochabend zu einem inspirierenden Gebetsabend im Rahmen der Allianzgebetswoche. Wer denkt, Beten sei langweilig, wurde hier eines Besseren belehrt.
Verschiedene Stationen regten dazu an, Gott auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu begegnen: betend die Bibel lesen, bei der Fürbitte Kerzen anzünden, für Politiker und bestimmte Länder beten, am Kreuz symbolisch seine Sorgen abgeben, sich an der Malwand kreativ austoben oder mit Musik Gott loben – das alles war möglich und wurde noch ergänzt durch gemeinsamen Lobpreis und einen Input zu dem Thema „In Verfolgung standhaft bleiben“.

An alle die nicht da waren, der Input kurz zusammengefasst: Wir haben eine super Möglichkeit Gott zu bezeugen, indem wir uns trauen, in unserem Handeln anders zu sein.
Abschließend mussten wir feststellen: Der Abend war leider viel zu schnell vorbei, deswegen freuen wir uns schon auf nächstes Jahr.

 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Waldweihnacht

Alle Jahre wieder hieß es auch für die SMD: Weihnachten steht vor der Tür.

Bei der legendären Waldweihnachten durften neue und alteingesessene SMDler gemeinsam mit vielen Freunden und Gästen raus an die Luft. Wind und Wetter wurde nicht gescheut, wir wanderten kreuz und quer durch den Meilwald. Auch den Instrumenten machte das nichts aus, so durften wir wunderschöne Weihnachtslieder hören und singen. Nach einer Andacht zum Thema was denn die eigentliche Bedeutung von Weihnachten ist, nämlich dass der Erlöser geboren wurde und wir durch ihn die Möglichkeit haben Kinder Gottes zu werden und bevor die Füße dann doch abgefroren sind, ging es zurück ins Warme der ESG und hin zu Punsch, Glühwein, Plätzchen, Mandarinen, Nüssen, … Nun war Zeit und Raum, um zu reden, zu lachen und einfach die Gemeinschaft zu genießen!